Archiv für die Kategorie: “Tipp”

Kreativität eine Modemachers mit jedem Atemzug. Siehe stefes Review.
(Koinzidenz: Heute die Todesnachricht von Karl Lagerfeld).

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Der pfiffige Findus entdeckt die Selbständigkeit und bereitet Pettersson damit Ungemach. Siehe Review von stefe.

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Kleine Alltagsgeschichten aus Algerien, eine jede stößt die nächste an, wie ein Reigen in der Breite moderner Themen von Beziehung und Beruf, immer aber auch verlinkt zur Schuldfrage. Siehe stefes Review.

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Der Film zeigt sehr präzise, wie das Prinzip Montessori wohlkalkuliert und geplant versucht, die Lernlust der Kinder im Sinne optimalen Lernens zu manipulieren; gedreht auf Augenhöhe der Kinder. Siehe Review von stefe.

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Mehr gute Filme denn je, dafür weniger extrem herausragende, das ist stefes Bilanz des Kinojahres 2018. Das hat zur Folge, dass statt 33 diesmal ein Strauß aus 46 Filmen zustande kam, die erinnerungswürdig und auf ihre Art bemerkenswert sind. Das Gebinde ist nach Regionen und Kontinenten sortiert; die Biopics bilden ein eigene Kategorie.

– Aus Europa –
Der großartigste Film des Jahres
CALL ME BY YOUR NAME

Bös-politisch aus Britannien (in Russland verboten!)
THE DEATH OF STALIN

Tiefsinnig-schräg europäisch
JUPITER’S MOON

Wild pubertär britisch
ANNA UND DIE APOKALYPSE

Kapitalismusphilosophisch aus Portugal
A FABRICA DE NADA

Spanische Aufarbeitung (endlich; ein Ansatz)
FRANCO VOR GERICHT: DAS SPANISCHE NÜRNBERG?

Skandinavisch herausragend – Kinderfilm
THILDA UND DIE BESTE BAND DER WELT – LOS BANDO

Poesie und Sinnlichkeit, portugiesisch
AL BERTO

Weit Gedachtes aus England
VOM ENDE EINER GESCHICHTE

– Aus Deutschland –
(soll keiner behaupten, stefe mag das deutsche Kino nicht!)
Ein bemerkenswerter deutscher Spielfilm
IN MY ROOM

Ein entscheidender Film zum Verständnis Polens
EMPREZA – DAS FEST

Eine deutsche Meisterdoku
SEESTÜCK

Eine deutsche Sonderdoku
IT MUST SCHWING – THE BLUE NOTE STORY

Aus politischer Aktualität
FOLLOWING HABECK

Schmackhafte, regionale Kost aus Bayern
SAUERKRAUTKOMA

Anspruchsvolles aus Schwaben
LANDRAUSCHEN

Ein wahnwitziges Stück deutscher Kinogeschichte
WUNDER DER WIRKLICHKEIT

Zauberhaftes aus Brandenburg
KÖNIGIN VON NIENDORF

– Aus Russland –
Meisterlich russisch wie aktuell
LOVELESS

– Aus Amerika –
Meisterdoku
EX LIBRIS – DIE PUBLIC LIBRARY VON NEW YORK

Störkörnchen des Alltags
A HAPPENING OF MONUMENTAL PROPORTIONS

Genre – lustvoll angegangen
BAD SAMARITAN – IM VISIER DES KILLERS

Horror, herausragend
HEREDITARY

Ein Blockbuster
DIE UNGLAUBLICHEN 2

Protoypisch für die amerikanische Rassismus-Auseinandersetzung
BLACKKKLANSMAN

Amerikanisches Zeitgeschichtskino at its best
DIE VERLEGERIN

Ein Hollywood meisterlicher Kinematographie
THE SHAPE OF WATER

Ein amerikanischer Meister in Europa
DER SEIDENE FADEN

– Aus Lateinamerika –
Eine große Liebesgeschichte aus Kuba
CANDELARIA – EIN KUBANISCHER SOMMER

– Aus dem Orient –
Kaputter Abfluss im Libanon
THE INSULT – L’INSULTE

– Aus dem Maghreb –
Die leben nicht neben der Zeit in Algerien
WARTEN AUF SCHWALBEN

– Aus Asien –
Vor den Asiaten sollten wir die Augen nicht verschließen
CRAZY RICH – CRAZY RICH ASIANS

Asien, politisch
METAL POLITICS TAIWAN

Vergangene Machowelt
OUTRAGE CODA

Und das soll man bittschön auch zur Kenntnis nehmen: es gibt ein afghanisches Kino!
MEISTER DER TRÄUME – LE PRINCE DE NOTHINGWOOD

Ein politisch nicht erwünschter Film
PAWO

Ein Antivorurteilsfilm aus Indien
HICKI

Menschliche Vielschichtigkeit und Tiefe aus den Philippinen
THE WOMAN WHO LEFT

– Biopics –
Richterin und Popikone
RBG – EIN LEBEN FÜR DIE GERECHTIGKEIT

Extremkletterer-Doku-Abenteuer
DURCH DIE WAND

Der Modeexzentriker
ALEXANDER MCQUEEN

Diese Starkompetenz fährt ein
MARIA BY CALLAS

Volle Pulle Künstlerleben
DANCE FIGHT LOVE DIE

Eine eindrückliche Sängerin
ANNE CLARK: I’LL WALK OUT INTO TOMORROW

Schmausekino
BOHEMIAN RHAPSODY

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Doku über Freddy Linn, den taiwanesischen Heavy-Metal Rocker, der gleichzeitig Parlamentarier ist. Aufregende Reportage, taiwanselbstkritisch, aber auch vor dem Hintergrund der Diskriminierung durch China. Ein Beitrag zur Suche nach der eigenen, taiwanesischen Identität, denn immer noch wird Massenmörder Chian Kai Sheks dort verehrt. Siehe Review von stefe.

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Freiheitsverlust.

Von der emanzipierten Linierrichterin beim Männerfußball in Holland zur gläubigen Muslima in den Fängen eins Dschihadisten im Nahen Osten. Siehe Review von stefe.

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Der Spagat zwischen Traum und Alptraum des Familienlebens ist auf einer italienischen Sonneninsel al dente bestens und vergnüglich zu ertragen. Siehe Review von stefe.

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Wer gibt, dem wird gegeben; diese Erfahrung macht der eigenwillige Gänserich Peng – und wer ein Egoist ist, der geht leer aus. Siehe Review von stefe.

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In freundlichem Lichte.

Kein radikal-fundamentaler Einblick in die Welt des Tanzes, aber für Aficionados zeigt dieser Film plastisch die Schattierungen, Hell- und Dunkelseiten des Tanzglanzes.

Es geht um das Abschiednehmen von Karrieren, die den physiologischen Grenzen der Tänzer und Tänzerinnen geschuldet sind; kein Mensch kann ein Leben lang Hochleistungssport treiben. Ein solcher ist der Tanz. Er verlangt radikale Hingabe, lässt kaum Zeit, sich Gedanken über das Darnach zu machen. Mit 40 spätestens kommt generell der Zeitpunkt des Abschiedes.

Florian und Jörg Richter haben sich in ihrem tanzfreundlichen Essay (Redaktion ORF: Karin Veitl, Redaktion BR: Armin Kratzert), einige noch aktive oder ehemalige Spitzentänzer vor allem der Wiener und der Münchner Staatsoper vorgeknöpft.

Vom jungen Talent, das seine Jugendenergie zu 100 Prozent in den Tanz investiert bis zum ehemaligen Spitzentänzer, der eine Ballettschule gegründet hat, ein anderer arbeitet längst als Physiotherapeut für Tänzer.

Dazwischen ein aktiver Tänzer, der bereits Choreographien entwickelt und sich so eine Karriere nach dem aktiven Tanz absichert oder eine Tänzerin, die nebenher noch Abitur gemacht hat und inzwischen Senioranalystin bei einer alternativen Investmentfirma ist. Oder eine der wenigen Glücklichen, die eine staatliche Pension erhält.

Einen Tänzer begleiten sie bei seinem letzten aktiven Auftritt. Der weiß noch nicht, was morgen sein wird. Er ist zuversichtlich, in den Nebengefilden von Tanz und Theater Beschäftigung zu finden und seine Erfahrung einzubringen.

Themen wie Tanz und Hochleistungssport, Tanz und Radikalität, Tanz und Familie, Tanz und Arbeitsbedingungen, Tanz und Verletzungsgefahr, Tanz und Schmerz kommen in den Porträts zur Sprache.

In mildem Lichte werden Einblicke in einige Tänzer- und Tänzerinnenschicksale gegeben. So schlimme Sachen wie in Bolschoi-Babylon werden nicht gezeigt. Es gäbe sicher auch tristere Stories zu erzählen, von ehemaligen Tänzern, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, dass sie wenig Begabten Ballettunterricht erteilen oder die als Sozialfälle enden. Im trüben November sind solche Geschichten, die garantiert zu finden wären, eher weniger gefragt.

Zwischendrin gibt es Ausschnitte aus modernen und klassischen Tanzchoreographien und Hinter-den-Kulissen-Impressionen.

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