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Omukade (DVD)

Großasien, Pazifikkrieg 1945
Bau Bahnstrecke Thailand Burma

Fantasy-Horror vor mythologischem und realem historischem Hintergrund

Der reale historische Hintergrund dieses Filmes von Cahlit Krileadmongkon und Pakphum Wongjinda nach dem Drehbuch von Meathus Sirinawin und Pakphum Wongjinda bildet der Bau der Thailand-Burma-Eisenbahn durch die japanische Armee mit Kriegsgefangenen und thailändischen Zwangsarbeitern.

Den titelgebenden Input liefert das filmergiebige Ungeheuer Omukade. Es inspiriert die Computeranimateure zu vielfältigen Ungeheuerfantasien, die in einer Mine bedrohlich zur Geltung kommen.

Ein kleiner Trupp von Rebellen gegen die Zwangsarbeit und auch von Widerständlern gegen die Japaner ist auf der Flucht. Mit dabei ist die Tochter eines wichtigen Anführers der Aufständler. Sie wird actionreich eingeführt als eine kampftüchtige Frau.

Der japanische Kommandant möchte frische Frauen für seine sadistischen Vergnügungen. An ihr hat er sich verrechnet. Da ergibt die Begegnung einen heftigen Kampf.

Ein zweites Trüppchen auf der Flucht durch den Dschungel über einen Fluss landet schließlich bei den Minen, die längst geschlossen sind. Hier werden 500 Arbeiter vermutet, die dem Ungeheuer zum Opfer gefallen sind. In den für tolle Lichteffekte sorgenden unterirdischen Gängen verfolgen sich die beiden Gruppierungen, wobei immer auch die Frage ist, wer nun auf welcher Seite steht. Hit and Run. Und dann immer wieder das Ungeheuer in den vielfältigsten Ausformungen, die beim Kerzen- und Fackellicht flackernde Effekte erzeugen. Der Film ist als handfeste Abenteuergeschichte erzhält.

Blasphemie – Im Rausch der Sünde (DVD)

Mit Spaß an der Sünd

Einsam im weiten Dschungel der Philippinen liegt das feine, großzügige Anwesen von Frau Isabelle (Millen Gal) und ihrem Mann Rod (Sid Lucero), einem Geschäftsmann, der außerhalb des Hauses arbeitet. Martha (Stephanie Raz), eine noch unberührte, junge Frau, stellt sich dort vor.

Es ist die typische Situation, wie in Good Boy neulich gesehen. Die junge Frau gerät in etwas hinein.

Der Empfang durch die Dame des Hauses ist freundlich. Die ersten Tage werde Martha wie ein Gast behandelt werden. Sie bekommt ein schönes Zimmer, direkt neben dem Eheschlafzimmer zugewiesen. Ob sie mit Tieren könne. Es gibt einen Gang zu den Ferkeln. Das würde sie jetzt jeden Tag tun müssen.

Freizügige Sexszenen des Ehepaares geben einen Hinweis auf eine ungewöhnliche Praxis des Liebemachens. Es folgt das unmoralische Angebot an Martha, ob sie das Baby des Ehepaares empfangen und austragen würde. Die Bezahlung wäre astronomisch.

Regisseur Bobby Bonifacio, Jr., der mit Juvy Galamiton (Drehbuch) auch die Story entwickelt hat, scheint ein ungeheuer produktiver Filmemacher zu sein, er dreht laut IMDb einen Film nach dem anderen. Das ergibt eine versierte Handschrift. Das Softerotische beherrscht er mit Gediegenheit. Davon hält die Story einiges in petto … Martha lässt sich auf den Deal ein.

Dann ist da aber noch der Freund von Martha, Carlos (Victor Relosa). Es ist also nicht weit her mit der behaupteten Reinheit: so werden Themen wie Busse, Bestrafung virulent; der Titel „Blasphemie“ hält die entsprechenden, schmerzhaften Rituale bereit – nicht weniger gediegen erzählt als das vorherige Lustvolle; selbst Horrorvisionen sind noch mit Rosenblättern geschmückt.

Schier unlösbare Konflikte in dieser Gemengelage setzen eine Eskalation von Kontrollverlusten in Gang – die Tonspur hält furios mit.

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