Blöd, wenn derjenige, der Bescheid über ein Geldversteck weiß, an einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung leidet. Das Syndrom gibt es, aber die Therapie?
Siehe die Review von stefe.
Blöd, wenn derjenige, der Bescheid über ein Geldversteck weiß, an einer dissoziativen Persönlichkeitsstörung leidet. Das Syndrom gibt es, aber die Therapie?
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Je exklusiver die Traumvilla am Pazifik, desto mehr Spaß macht der Primaten-Horror.
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Ein Sport- und Tierfilm wie aus der Menschenwelt: das Problem mit der Größe.
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Kuba als Schlüsselerlebnis
Das sollte der deutschen Schulmedizin zu denken geben; der Bub Johannes, der eine selten Seherkrankung hat, bei der die Sicht ständig schlechter wird, weil die Netzhaut sich unaufhaltsam auflöst, hat in Kuba etwas erlebt, was er aus Deutschland nicht kannte.
Johannes ist mit seinem Vater nach Kuba geflogen, weil die deutschen Ärzte nicht mehr helfen konnten, weil es für diese Augenkrankheit in Kuba eine OP gab, die hier nicht erlaubt ist. In Kuba waren alle so menschlich, so freundlich, haben sich Zeit für den Patienten genommen und vor allem konnte der Zerfall der Netzhaut gestoppt werden.
Johannes hat noch eine ganz minime Sehkraft, so als ob er durch ein ganz kleines Löchlein schaut und unscharf Helligkeiten und Farben sieht. Die Kubaerfahrung hat ihm ein bisher unbekanntes Selbstwertgefühl gegeben.
Diese Lebenslinien von Laura Fischbar unter redaktioneller Obhut von Christiane von Hahn gehören zu jenen wenigen exzeptionellen, bei denen das eingefahrene Formatmuster in den Hintergrund tritt vor der Erzählfreude des Protagonisten.
Da Johannes viel durchgemacht hat an Einsamkeit, hat er auch viel nachgedacht und kann seine Entwicklungen bestens formulieren und erzählen. Auch erwecken diese Lebenslinien den Eindruck, als ob nicht nur der Protagonist, sondern auch seine Eltern und seine Brüder richtig glücklich sind darüber, diese Geschichte einer Öffentlichkeit mitteilen und zugänglich machen zu dürfen. Sie kommen nicht rüber als eitle Selbstdarstellung, sie leben vom Mitteilungsbedarf, weil da viel gereift und spruchreif ist. Johannes hat ohngeachtet seiner Behinderung einen Abenteuerdrang, den er im Skaten ausleben kann.
Sportverletzungen erleiden ja nicht nur blinde Sportler, Sportler riskieren immer Grenzen, das ist der Kitzel.
Ein anderer Skater stellt nüchtern fest, sich das Terrain vorher genau anschauen, das machen die anderen alle auch, da sind sie sich exakt gleich, es kommen beim Johannes lediglich ein paar Details dazu, die er besonders berücksichtigen muss.
Dies Lebenslinien werde zu einer menschlichen Begegnung; sie sind mehr, als nur die Befriedigung von Neugier.
Bei so einem Protagonisten könnte der BR es gerne auch versuchen, auf den Voice-Over-Kommentar zu verzichten; wäre mehr Arbeit, könnte sich aber als lohnenswert erweisen.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass dieses demokratische Gemeinschaftswerk eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks sozial unfair zulasten einkommensschwacher Haushalte finanziert wird.
Oratorienhafter Mix aus christlicher Sado-Ikonographie und kinematographischem Zombie-Fundus.
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Ziel der actionreichen Flucht durch ein dystopisches Land ist der Clarke Einschlagskrater in Südfrankreich.
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Wie kann so viel Glück nur so sich in nichts auflösen?
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Diese unglaublich romantische Bilderwelt imponiert und in Erinnerung bleibt auch die familienbedingte Herbeifabulierung der Entstehung von Shakepears unsterblichem Hamlet-Monolog.
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Diese Art tiefer Anrührung durch Kunst, Liebe, Provinz, Unglück und Bewältigung gelingt im Kino selten.
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Wenn sich die Wege eines Drehbuchautors aus Barcelona mit denen eine Lektorin aus Barcelona im Hotel forum im Rom kreuzen.
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