Es liegen zwar nur 32 Jahre zwischen diesen Filmen, aber hey: Da ist was dran! Star … wha’ever weiterlesen
Archiv der Kategorie: Kultfilme
Zur Physik von Star Trek
Der neue Star Trek ist ein schöner Film, er hat unheimlich Spaß gemacht. Nach der Pressevorführung habe ich sowohl der Pressebetreuung, als auch dem jungen Mädel, das meinen Kommentar (samt Foto) für ihre Webseite (Onlineversion einer Zeitung, hab’s vergessen) eingefangen hat, gesagt, dass mir jedoch „die Physik nicht gefallen hat“. Näher wollte das keiner hören, und ich wollte mich nicht unbeliebt machen mit negativen Eindrücken.
Aber wer ein paar Stunden Physik in der Schule genossen hat, der weiß einige Kleinigkeiten, die in solchen Filmen üblicherweise missachtet werden. Und das ärgert mich, denn die Beachtung solcher Gegebenheiten ermöglicht mindestens so geniale Effekte wie die Missachtung. Wer erinnert sich nicht an die bedrückende Stille in den Außenszenen von 2001 – Odyssee im Weltraum, in denen physikalisch korrekt kein Ton zu hören war außer dem Atmen von Dave? Wer schlägt sich nicht vor den Kopf, wenn Explosionen im All neuerdings ringförmige Druckwellen abgeben statt kugelförmige? Was ist an der Realität so häßlich, dass man nicht einfach sie verfilmen könnte?
Nun habe ich einen Blogpost des Physikers Phil Plait gefunden, in dem er mal die naturwissenschaftliche Seite von Star Trek kompetent beleuchtet – vom Beamen und ähnlichen mal abgesehen. Ganz ehrlich, der Mann spricht mir aus der Seele. Warum haben die das nicht gleich so inszeniert? Geräusche im All, das hätte man ja noch unter künstlerischer Freiheit laufen lassen können, aber die anderen Hämmer… Nein, da wäre mir Realitätsnähe lieber gewesen. Die Realität ist faszinierend genug, da braucht es kein „Aufpeppen“ durch nicht genug gebildete Filmemacher.
Hier lang. Doch Vorsicht: Massive Spoiler. Also erst Film gucken.
3sat zeigt „Eins, Zwei, Drei“: So bitte echt nicht, nein, danke.
Heute habe ich gesehen, dass 3sat den absolut genialen Billy Wilder-Klassiker Eins, Zwei, Drei zeigt, der übrigens zum Teil in Geiselgasteig gedreht wurde (man hatte unverschämterweise in Berlin über Nacht eine Mauer durch den Drehort gebaut). Da 3sat keine Werbepausen nötig hat, entschloss ich mich, den Film aufzunehmen. Als ich das vordere und hintere Ende der Aufnahme trimmen wollte, fiel mir auf, dass 3sat eine völlig neue Methode etabliert hatte, in den Nachspann hinüberzuschalten.
Ursprünglich wurden Filme, wie es sich ja eigentlich gehört, in voller Länge und mit vollem Nachspann ausgestrahlt, auf so ziemlich jedem Sender. Dann wurde, zunächst auf den privaten Sendern, „nur“ der Textnachspann abgeschnitten, oder das Bild mit den Credits rutschte in einen kleineren Rahmen, Teile des Nachspanns wurden als Text daneben eingeblendet – manchmal fragte man sich hierbei, wer denn für die Auswahl der genannten Personen verantwortlich war, denn oft wurden wichtige Personen weggelassen und eher unwichtige Gaffer und Best Boys genannt.
Doch nun hat 3sat eine neue, innovative und in meinen Augen absolut unpassende Methode entwickelt, um das Programm um weitere wertvolle Sekunden zu straffen: Im Falle von Eins, Zwei, Drei wurde einfach die letzte Einstellung (samt Endgag!) auf einem kleinen Studiofernseher gezeigt, über den die Moderatorin selbst den Film verfolgt.
Nicht nur, dass es kaum verwirrend und irritierend ist, wenn urplötzlich, mitten im Fluss der Handlung (wer den Film nicht kennt, weiß ja nicht, dass das Ende naht), in ein Studio geschaltet wird, nein, auch der schöne Gag ist hinüber, denn zu verstört ist das Gehirn des Zuschauers, der nach rund 90 Minuten Schwarzweißfilm plötzlich eine Moderatorin in Farbe von hinten sieht. Da denkt man sofort an eine Panne, und keinesfalls an einen sanften Übergang. Auch bei einem Farbfilm hätte mich irritiert, wenn ich plötzlich die Moderatorin im Bild gehabt hätte, anstatt dass Indiana Jones in den Sonnenuntergang reitet. Das ist ja, als wenn der Kellner den Tisch abräumt, obwohl alle noch beim Essen sind. Oder als wenn man im Bett …
Da kann die Anmoderation des nächsten Themas (Didi Hallervordens Vergangenheit als verhinderter Terrorist) noch so kess sein, die Pepsiflasche in der Hand der Moderatorin noch so passend: In! Die! Handlung! Eines! Films! Wird! Nicht! hineingeschnitten!! Und das erst recht nicht auf einem öffentlich-rechtlichem Sender! So eine Frechheit.
Die Aufnahme kann ich löschen – wahrscheinlich ist das auch noch im Sinne dieser Aktion, weil ich dann ja gezwungen bin, mir die DVD zu kaufen.
Da mag die TV-Technik noch so HD und Surround sein, solange die „Kreativen“ bei den Sendern die Klassiker verstümmeln, ist mir das scheißegal wurscht. Möge Billy Wilders Geist höchstselbst aus seinem Grab im Westwood Memorial Park entsteigen, und den Verantwortlichen für diese Verunstaltung eines Klassikers (und wohl auch einiger anderer Filme auf 3sat) so lange heimsuchen, bis dieser wieder weiß, wo dessen Platz ist im Olymp des Films. Nämlich gar nicht. Also Ball flach halten und Film ungestört ausstrahlen, Ende der Durchsage.
„The Hunt for Gollum“ ist fertig!
Soeben per Tweet erfahren: The Hunt for Gollum ist fertig und kann online geguckt werden. Ich schau erst noch Borat, dann Gollum als Nachtisch.
Henson’s Eleven
Nur noch cool. Cool. Ohne Ende. Hammer.
(Ocean’s Eleven meets The Muppet Show, via)
Uncomfortable Plot Summaries
Gerade macht online ein Link die Runde, der natürlich auch in diesen Blog passt: Die unbequemen Plot Summaries von postmodernbarney.com. Sehr genial! (via, und danke)
Star Wars 4eva
Ich weiß, ich blogge gerade recht wenig. Das liegt daran, dass ich noch immer huste wie ein Weltmeister, seit dem Autounfall Angebote wälze, wir Besuch haben, und ich auch noch gut in Arbeit stecke. Allerdings hab ich mir die Ostertage freigehalten. Nun finde ich gerade diesen coolen Link: Wie Star Wars die Filmindustrie beeinflusst hat. Für Geeks und Cineasten massiv interessant!
Ach ja: Frohe Ostern Euch allen!
Watchmen
Ich ringe schon seit Tagen mit mir, ob ich hier veröffentlichen soll, wie ich Watchmen fand. Nun, hier meine Gedanken, allerdings mit massiven Spoilern:
Oscar-Gedanken
Ich habe mir beim (etwas späten) Angucken (der Aufzeichnung) der Oscarverleihung natürlich so meine Gedanken gemacht:
Red Carpet-Show von Pro7:
- Haben die bei Pro7 nicht wenigstens zwei Mikros? Eines wird fest am Gätjen montiert, das andere kann er dem jeweiligen Gast vor die Nase halten. Besonders deutlich traten die Nachteile der Ein-Mikro-Technik beim Grüßen der Baader-Meinhof-Delegation an die schlafende Heimat zu Tage, also schon zu Beginn. Das besserte sich dann langsam, doch besser wäre es mit zwei Mikros. Dann hört man wenigstens zuverlässig alles.
- Heidi Klum sieht aus, als hätte man ihr zwei Fleischpflanzerl unter die Backen implantiert (so auch auf diesem aktuellen Plakat
, in dem sie einen Schwarm Fische als Rock trägt, ). Ich bin aber auch voreingenommen, weil ich sie nicht besonders mag. Sie sieht süß aus und alles, aber die Augen lächeln nie mit, sie wirkt trotz aller Schönheit kalt und abweisend. Auch ist sie unhöflich, wenn sie das Interview einfach so verlässt, trotz allem Starrummel. - Bullys Anwesenheit war eine echte, nette Überraschung. Man sieht ihn allerdings dann nicht mehr, was ich verstehen kann, weil er ja bei den Oscars, zumindest dieses Jahr, wenn überhaupt, nur Zuschuer ist. Oscar-Gedanken weiterlesen
Herr der Ringe 4
Dieser hübsche Sketch mit etwas zu rabiatem Ende behandelt eine wirklich drängende Frage aus Lord of the Rings. Gut beobachtet, sehr lustig – und sicher einigen schon gut bekannt, viel Spaß!