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DJV–Datenbank für reale Journalismus–Honorare

Der DJV stellt eine Datenbank über Realhonorare zusammen, meldete heute der BJV. Ich habe diese Pressemeldung zwar nicht auf den beiden Verbandswebseiten gefunden, aber vielleicht wird der jeweilige Webauftritt nicht so zügig aktualisiert.

Im Blog freien info — Rund um den freien Journalismus kann jeder Journalist seine Honorardaten eingeben – keine Sorge, anonym. Der exakt selbe Blog ist auch unter einer anderen Domain und mit einem anderen Design erreichbar, warum, ist mir schleierhaft.

Ich mach mich gleich mal an die Arbeit und geb meine Honorardaten ein – und bin gespannt, ob ich halbwegs im Schnitt liege…

Hier noch die komplette Meldung vom BJV:

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Die Sache mit dem Blick durch fremde Augen

Gute Journalisten formulieren ihre Beiträge so, daß Außenstehenden einen Sachverhalt oder ein Detail davon auf verständliche Weise vermittelt bekommen. So ein Text muß Unwissende informieren, darf gleichzeitig aber Informierte nicht langweilen.

Dies zu bewerkstelligen ist eine Fähigkeit, die uns unter anderem mit Filmemachern und anderen Erzählern, Lehrern, Marketingleuten und nicht zuletzt Eltern verbindet. Sie läßt sich mit einer Autobahnauffahrt vergleichen, die ja mit ihrer meist langen Kurve und dem (oft, aber leider nicht immer) folgenden Beschleunigungsstreifen auch dazu dient, den Fahrer an Richtung und Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der Fahrbahn hinzuführen, so daß er sich am Ende der Auffahrt problemlos in den fließenden Verkehr einreihen kann und nicht blinkend vor einer vorbeirauschenden Blechlawine verhungern muß.

Dreh- und Angelpunkt dieser Kunst ist die Fähigkeit, sich in andere Leute versetzen zu können und so z.B. den eigenen Text aus fremer Sicht probelesen zu können, oder eben auch eine Werbekampagne aus dem Blick der gewünschten Zielgruppe wahrnehmen zu können – eine anspruchsvolle Sache. Die Sache mit dem Blick durch fremde Augen weiterlesen