Archiv der Kategorie: Filmfest

FFF 2007

Black Sheep Bild vom FFFMorgen geht es los: Das Fantasy Filmfest 2007 startet in München. Mittlerweile im 21. Jahrgang, hat sich das ehemals kleine, aber feine Festival zu einem – meiner Meinung nach – der wichtigsten Filmfeste des Landes entwickelt.

Hier haben auch Filme eine Chance, die noch keinen Verleih haben. Dies ist auch bei anderen Filmfesten der Fall, aber nur das FFF bietet auch (insbesondere) den Filmen eine Chance, die vor den Kulturausschüssen anderer Verleihe durchfallen würden. Fans des „besonderen“ Films finden nur hier, was ihr Herz begehrt.

Leider, und deswegen bin ich sogar ziemlich enttäuscht, kann ich dieses Jahr kaum am Festival teilnehmen. Doch ich konnte wenigstens schon Black Sheep und Fido gucken, und ich möchte an dieser Stelle auf Torsten, den Wortvogel verweisen, der in seinem Blog einige Reviews veröffentlichen wird. Soeben hat er den Anfang mit Black Sheep gemacht. Ich bin gespannt, was die nächsten Tage noch kommt – und werde seine Reviews in diesem Eintrag nachreichen.

Nachgereicht: Ex Drummer, An American Crime, The Gravedancers, Dead Silence, Paragraph 78, The Ferryman, End of the Line, Film Noir, Deaths of Ian Stone, The Lookout, The Signal, Perfect Creature, Unrest, Death Note, I’m a Cyborg, but that’s okay, Black Water, The Abandoned, The Messengers, OSS 117.

Black Sheep

Heute konnte ich die Pressevorführung von Black Sheep (zu sehen beim Fantasy Filmfest) genießen. Allem vorweg: Ich hab mich amüsiert wie seit Braindead nicht mehr!

Natürlich gibt es bei diesem Thema, den bisher so veröffentlichten Bildern und der Tagline „Get ready for the Violence of the Lambs!“ nicht mehr viel zu spoilern, daher kann ich ja nun frank und frei erzählen:

Die Handlung folgt dem klassischen Muster des Horrorfilms: Eine Gruppe bunt zusammengewürftelter Fremder findet sich überraschend in einer bedrohlichen Situation wieder und wird beim Kampf ums Überleben drastisch dezimiert. Diesmal spielt der Film auf einer Neuseeländischen Schaffarm, Hauptfigur ist Henry, der kleine Bruder des jetzigen Eigentümers Angus, der eigentlich nur kurz zur Farm seiner schon lange toten Eltern gekommen ist, um sich seinen Erbteil auszahlen zu lassen.

Ebenfalls auf der Farm: Die alte Mrs. Mac, gute Seele des Betriebs, Tucker, eine Art Großknecht („Farm Manager“) sowie das Ökoaktivistenpärchen Experience und Grant. Sie Feng-Shui- und Chakrenspezialistin mit Notfall-Aromatherapiekerze im Gepäck, er ein impulsiver Öko, der wohl schon eine Dekade keinen Friseur mehr gsehen hat und sich zwischenzeitlich offenbar auch noch das Hirn rausgekifft hat. Dazu kommen einige Wissenschaftler mit einem ambitionierten Gentechnik-Projekt in einem abgelegenen Labor sowie eine Gruppe potentieller Investoren, die zur Überraschungspräsentation einer Art Superschaf angereist sind.

Während die bei der Schafzüchtung entstandene fleischfressende Abart des Superschafes nicht wie geplant fachgerecht entsorgt werden kann und sich deren Raubtier-Eigenschaften auch noch wie ein Virus und in Windeseile unter den anderen Schafen verbreitet, glaubt Angus noch an den großen Erfolg seines Traumschafes. Seine Präsentation vor den Investoren läuft bereits, während anderswo auf der Farm Menschen schon um ihr Leben blöken, die Katastrophe scheint vorprogrammiert.

Die Handlung ist im Grunde nichts neues, schon der Genreklassiker Braindead wartete mit so ziemlich derselben Geschichte auf, doch das ist völlig egal. Was diesen Film so großartig macht, ist (neben den hemmungslos zelebrierten Blut- und Organorgien) die perfekte Führung dieser wunderbaren Schauspieler. Ob sie nun selbst unbedarft sind oder nur unbedarft spielen, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Doch wer so tapfer durch die einsamen, schafverseuchten Weiten Weiden entlang irgendeiner neuseeländischen Küste stapft und noch in der größten Totale eine Resignation vermitteln kann, wie ich sie zuletzt bei den Rittern der Kokosnuß erleben konnte, hat mein Herz schon gewonnen. Bää-ää-ääh!

Einladung nach Hollywood

Ach, wie gern würd ich jetzt in den Flieger steigen und mir ein paar gediegene Klassiker im schön gelegenen W Hotel Los Angeles reinziehen. So schön exklusiv die e-Mail, die schändlicherweise auch noch in meinem Spam-Ordner gelandet war, auch anmutet: Ich fürchte, jeder, der den Newsletter des Hollywood Reporter abonniert hat, hat sie bekommen. Nichtsdestoweniger möchte ich einfach gern mal wieder hin, in diesen sympathischen und zugleich abstoßenden Moloch von Stadt an der Westküste… Also, die Cabanas am Pool sehen echt gut aus! Einladung nach Hollywood weiterlesen

Michael Moore über die „Sicko“-Vorführung

Michael Moore hat soeben in seinem Newsletter berichtet, wie er die Vorführung seiner neuesten Doku Sicko und die Reaktionen darauf in Cannes empfunden hat. Doch zuvor noch schnell der Trailer:

[quicktime]http://pdl.stream.aol.com/aol/us/moviefone/movies/2007/sicko_026778/sicko_trlr_01_700_dl.mov[/quicktime]

 

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William Friedkin auf dem Filmfest München

Die Presseabteilung des Filmfest München hat bekanntgegeben, daß Oscarpreisträger (und Kultregisseur) William Friedkin das Filmfest München besuchen wird. Dort erhält er den CineMerit Award 2007 für besondere Verdienste um die Filmkunst. William Friedkin auf dem Filmfest München weiterlesen

Dok.Fest 2007

Gestern Abend wurde das Dok.Fest 2007 eröffnet. Es handelt sich um das 22. Internationale Dokumentarfilmfestival, und es läuft noch bis zum 10. Mai. Im Programm:

  • Internationaler Wettbewerb (17 Filme)
  • Internationales Programm (36 Filme)
  • Die Reihe „Horizonte“ (10 Filme)
  • Die Sektion „Neue Filme aus Bayern“ (8 Filme)
  • Das Special „Filme der Internationalen Filmschule Köln“ (5 Filme)

Das ambitionierte Projekt ist als gemeinnützig anerkannt und kann durch Spenden wie durch eine Fördermitgliedschaft
unterstützt werden.

Preis der Deutschen Filmkritik 2007 (Experimentalfilm)

Der Preis der Deutschen Filmkritik 2007 in der Sparte Experimentalfilm geht an Jan Peters, so der VdFk in seiner Pressemeldung (Alle Preisträger hier):

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