Archiv der Kategorie: Film

Schwarze Schafe

Ich mach hier ja eigentlich keine PR, aber wenn man so nett gebeten wird (siehe ganz unten), dann mach ich mal ’ne Ausnahme. Außerdem find ich den Trailer und die Ausschnitte von Schwarze Schafe tatsächlich nicht schlecht!

Flyer zu Schwarze Schafe

Doch bitte nicht verwechseln mit Black Sheep!

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Talentshow

Ich war gerade dabei, YouTube nach Videos von Trockeneis und Feuer zu durchforsten, weil ich mich gefragt habe, ob man über Waldbränden statt Wasser nicht einfach Trockeneis (als Pulver oder in Form von Pellets) abwerfen könnte, da dies möglicherweise eine deutlich bessere Löschwirkung pro Gewichteinheit hat, keine Wasserschäden verursacht und den Brandherd wesentlich besser kühlt als Wasser.

Dabei ist mir aufgefallen, daß es in Amerika scheinbar gewaltig in Mode ist, Trockeneisbomben zu bauen, deren Explosion zu filmen und dies online zu stellen. Während mir manche dieser Videos die Tränen meiner romantisch verklärten Jugenderinnerungen an diverse Sprengungen in die Augen trieben, verschlug es mir beim Folgenden die Sprache. Dieser junge Mann hier, der sich adamsniper nennt und angeblich 28 Jahre alt ist (was er garantiert nicht ist), hat eine klasse Satire hinbekommen. Auch wenn das Video noch nicht viel hermacht, so oder ähnlich hat Steven Spielberg damals auch angefangen:

Der Humor ist derart trocken, ich bin richtig begeistert. Allerdings habe ich noch keines seiner anderen Videos gesehen, daher weiß ich nicht, ob das ein Glückgriff war oder nicht.

Details zu Futurama

Auf dem MTV Movies Blog gibt es erste Details zum ersten der vier direct-to-DVD-Futurama-Filme: Bender trifft Al Gore bei der Präsidentschaftsauszählung 2000, es gibt ein mysteriöses Tatoo auf Frys Arsch, ein Crewmitglied wird peinlicherweise geköpft und mehr. Ich kann den 27. November wirklich kaum erwarten!

Zwei Filmrätsel, eines als Stöckchen

In der Blogosphäre, Bloggingen und wie auch immer die Gemeinschaft aller Blogger so genannt wird, gibt es sogenannte Stöckchen. Nüchtern betrachtet, sind das einfach nur Online-Kettenbriefe, doch im Gegensatz zu den früheren Leite-das-hier-sofort-weiter-sonst-wirst-Du-schon-morgen-von-einem-Zementmischer-überfahren-Briefen sind die Stöckchen eigentlich ganz witzig: Dank der Trackbacks, die üblicherweise in den Kommentaren des jeweiligen Blogs auftauchen, kann man leicht die Spur des jeweiligen Stöckchens verfolgen.

Nun bin ich auf zwei Filmrätsel gestoßen: Das eine ist echt spannend (und läuft noch bis zum 4. August), das andere ist ein Stöckchen-Derivat: Wer die Lösung zur aktuellen Frage als erster findet, darf die nächste Frage in seinem eigenen Blog stellen. Der nächste Gewinner darf dann die nächste Frage… Nur: Leider ist kein Ende definiert. Das könnte also spannend werden – oder langweilig. Wer einsteigen will, hier geht’s los!

Das Verfolgen ist nicht immer einfach, manchmal findet sich der nächste Link irgendwo in den Kommentaren. Wer sich nicht mühsam durch alle Kommentare klicken will, findet hier den derzeitig aktuellen Stand der Dinge mit allen bisherigen 28 Stationen, einfach die einzelnen Buchstaben des Swoosh anklicken. Um 21:30 Uhr geht’s dann beim letzten Gewinner weiter, denn der sitzt gerade beim Abendessen…

PS: Noch nie hab ich mich dermaßen über die Copy-Paste-Funktion gefreut wie jetzt: SSSSSWWWOOOOOOOOOOOOSSSSHHH +1 +1. Danke, Abspannsitzenbleiber!

Update: Für heute ist Schluß, morgen um 10 Uhr geht’s bei Knurrunkulus weiter.

Nachtrag vom 6.8.: Bei dhaunsch gibt es einen Eintrag, der das Stöckchen mit allen Stationen verfolgt. So muß man eben nicht ständig dem weißen Hasen folgen…

Äpfel und Birnen

Was ich ja schon in diesem und diesem Beitrag anmerkte, ist das Spiel mit den Besucherzahlen ein oftmals irreführendes. Während ich jedoch bisher nur auf die Gefahr der Mißinterpretation der gemeldeten Zahlen durch uns Journalisten hinwies, hier nun ein konkretes Beispiel für einen Vergleich von Äpfeln mit Birnen in einer Publikation. In diesem Fall gab es nichtmal eine Pressemeldung, die Fehlinterpretation ist allein auf dem Mist der Kollegen gewachsen.

Shut Up & Sing

Jeder dürfte den Niedergang der Dixie Chicks in den USA mitbekommen haben, nachdem sie 2003 bei einem Konzert in London verlautbaren ließen:

Just so you know, we’re on the good side with y’all. We do not want this war, this violence, and we’re ashamed that the President of the United States is from Texas.

Abgesehen davon, daß es hier in Europa wohl nur den allerwenigsten einfallen würde, sich an Kritik am eigenen Staatsoberhaupt auch nur zu stören, will ich gar nicht näher auf die Kontroverse eingehen, denn das Recht der Meinungsfreiheit darf in unserer Zivilisation unter keinen Umständen angerührt werden.

Pressebild Shut up and Sing c Senator FilmDoch die Realität sieht natürlich ein wenig anders aus: Der Respekt vor fremden Meinungen ist beileibe keine Selbstverständlichkeit, im Alltag bilden sich Gruppen und Grüppchen von Leuten, die „miteinander können“, eben weitgehend ähnlicher Ansichten sind.

Im Internet ist es leicht, auf anonyme Weise Andersdenkende anzufeinden, manche Trolle scheinen sich das Beleidigen anderer geradzu zum Sport gemacht zu haben. Die Motivation dahinter wird mir wohl immer verborgen bleiben.

Der Dokumentarfilm Shut Up & Sing von Barbara Kopple und Cecilia Peck greift genau dieses Thema auf: Es geht nicht um Amerika, es geht nicht um Bush oder den Irak“krieg“, sondern es geht um dieses feine, unsichtbare Räderwerk zwischenmenschlicher Reize und Reaktionen, um die Kaskaden von unkontrollierbaren und keinesfalls vorhersehbaren Abläufen aufgrund bisweilen nichtigster Anlässe. Die schier unendlich komplexe Maschinerie und deren kompetentes Manipulieren erlaubt es Schwerstverbrechern, frei herumzulaufen, während gleichzeitig völlig belanglose Ereignisse zu Horrorszenarien aufgeblasen werden können, blown out of proportion, wie man so schön sagt.

Gerade dies macht den Film so empfehlenswert: Er erzählt die Geschichte einer Äußerung und deren Folgen, aber von der anderen Seite. Jahre, nachdem Natalie Maines den oben zitierten Satz aussprach, kann der (in diesem Fall politisch) interessierte Zuschauer verfolgen, wie die Dixie Chicks sich mit der so plötzlich eskalierenden Situation konfrontiert sahen und letztlich ihren Musikstil änderten, um nicht mehr so stark von den right wing conservative rednecks abzuhängen – vielleicht nicht unbedingt allein, wohl aber auch deswegen.

Besonders berührt hat mich die Unsicherheit, mit der die Band und ihre Mitstreiter kämpften, als sie sich auf einen gemeinsamen Kurs zur Schadensbegrenzung zu einigen versuchen. Im Grunde ist es ja lächerlich, daß man in so einem Fall überhaupt an Schadensbegrezung denken muß, aber die leider oftmals durch die Medien irregeführte bzw. beeinflußte US-Öffentlichkeit revoltiert gerne, aber tendenziell eher gemeinsam, gegen etwas offiziell als Böse ausgewiesenes, also aus einer gewissen Sicherheit heraus. Alleingänge sind offenbar nur heroisch, wenn sie mit den Doktrinen des Amerikanischen Traumes vereinbaren lassen. Doch ich spekuliere schon wieder…

Ich empfehle jedermann diesen Film. Man muß weder Fan der Chicks sein, noch Country-Musik leiden können, die hier behandelte Thematik hat mit Musik rein gar nichts zu tun. Und am Ende schließt sich der Kreis, zur Zufriedenheit hoffentlich aller, auf jeden Fall aber gut für ein Schmunzeln.

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Der Schlöndorff-Eklat

Bei der Constantin-Pressemeldung von neulich wußte ich noch nicht, welche Diskussion da zwischen Regie und Produktion tobte, den Artikel in der SZ hatte ich verpaßt.

Mittlerweile ist der Streit und die daraus entstandene Diskussion in der Öffentlichkeit angekommen. Hier also eine Übersicht für alle, die nachlesen wollen:

  • 5. Oktober 2006: Die Constantin Film gibt bekannt, daß Schlöndorff bei der Päpstin Regie führen wird, aber auch, daß parallel ein TV-Zweiteiler entstehen soll. Pressemeldung (so nehme ich an) gefunden im Forum von DVD-Sucht.
  • zu einem mir noch unbekannten Zeitpunkt am 12. Juli 07 schreibt Volker Schlöndorff in der Süddeutschen Zeitung den aus Sicht der Constantin anstößigen Artikel Vorhang auf, Vorhang runter. Wer hat den Link?
  • 19 Juli 2007: Günter Rohrbach antwortet auf den oben erwähnten Artikel (kostenpflichtig).
  • 23. Juli 2007: Um 10.29 Uhr geht der o.a. Schlöndorff-Artikel Vorhang auf, Vorhang runter online und ist nun auch kostenfrei zu lesen.
  • 23. Juli 2007: Um 10.40 Uhr ist der Rohrbach-Artikel Das Kino bleibt ein Traum auch ohne E-Paper-Abo online erhältlich.
  • Nur zwei Minuten später (ein Zufall) geht Fritz Göttlers Schlöndorff-Interview zum Thema online.

Seit heute stapeln sich die Meldungen online:

Und auch die ersten Kommentare der Blogger lassen nicht lange auf sich warten:

Mal sehen, wie’s weitergeht – und was wohl den größeren Imageschaden an der Päpstin angerichtet hat: Schlöndorffs Artikel in der SZ oder das Theater danach?

Geile Simpsons-Verlosung … bei der Konkurrenz!

Komisch, schon wieder eine seltsame Mail: Diesmal (heute) von einer der vielen Presseagenturen, die deutschlandweit für den Simpsons-Film zuständig sind:

Simpsons-Verlosung Nur verstehe ich nicht, wieso es die Presse interessieren sollte, was bei BILD online, also genaugenommen bei der Konkurrenz, verlost wird.

Sollen wir womöglich noch darüber berichten, was die Konkurrenz für tolle Schnäppchen mit dem Verleih schlagen konnte?

Oder zielt diese Infomail auf Blogger ab, die ja kostenlos arbeiten und somit natürlich gern dorthin verlinken?

Ist dies vielleicht die noch einzig verbliebene Möglichkeit für Journalisten, als normale Zuschauer getarnt, an der Premiere teilzunehmen? Nein, das denke ich nun wirklich nicht. (Zu den Matt Groening-Interviews, die in München stattfanden, hat man mich übrigens nicht eingeladen, ich bin wohl nicht brilliant genug als Mulitplikator.)

Was nun auch los sein mag: Ich weiß es nicht. Aber weil die Fox als Verleih mich über die Jahre wirklich absolut korrekt behandelt hat, verlinke ich hiermit zu BILD online, wo die Verlosung heute noch nicht zu finden war. Hier klicken, oder auf den Screenshot von der Mail oben.

Blitz-News

Vorgestern hab ich eine offenbar brandeilige Infomail von Kino Live erhalten, mit dem Betreff:

16.7.07: Blitz-News: Das erste Foto von Harrison Ford beim Dreh von „Indiana Jones IV“ und Clip vom Dreh!

Eine Blitz-News, noch dazu in einer eigenen Mail, bedeutet für mich: Topaktuelle News, die eine sofortige Informierung aller Mailabonnenten nötig machen. Bei Filmthemen wären dies Todesfälle, Preisverleihungen oder echt interessante, aktuelle News.

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kleine Presseschau

Mal wieder ein Bündel kleiner Nachrichten aus der Medienbranche, für die sich eigene Blogeinträge nicht lohnen:

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