kann hier geworfen werden, es gibt dort sogar ein (praktisch schlumpffreies, französisches) Video.
Archiv der Kategorie: Film
Marketing-Fettnäpfchen
Manche Filme lassen sich auf recht einfache Weise vermarkten, da ist es leicht, gute Gimmicks zu erfinden. Beim letzten Batman-Film zum Beispiel verteilte man LED-Taschenlämpchen mit Batman-Schattenriss auf der Linse. Natürlich kann man mit so einem windigen Lämpchen keinen ernsthaften Batman-Hilferuf auf die Wolken projizieren, aber das ist ja auch völlig egal, der Wille zählt. Das nenne ich einen gelungenen Marketing-Gag, nichts allzu extravagantes, aber effektiv.
Neue Marketingtricks zu „Be Kind Rewind“
Nach der massiv gigantischen viralen Marketingkampagne zu Cloverfield, die mich insbesondere dadurch irritierte, daß die Elemente der Kampagne im Film überhaupt nicht (oder zumindest nicht merklich) vorkommen, steht nun die nächste erwähnenswerte Kampagne an:
Zu Be Kind Rewind, einem Film, in dem zwei Freunde aus Versehen die Kassetten einer Videothek löschen und daraufhin einfach selbst die Filme nachdrehen, gibt es natürlich auch einen Trailer und eine offizielle Webseite.
Und die ist, höchst konsequent, ebenfalls „nachgedreht“. Dem nicht genug, selbst der Trailer zum Film wurde nun nachgedreht (ob offiziell oder nicht, weiß ich nicht), siehe unten. Coole Sache! Und echt sympathisch! (via Werbeblogger)
Hier der Originaltrailer:
Und hier die nachgedrehte Version für den Direktvergleich:
Cloverfield ist nur noch geil!
Entschuldigung, aber ich habe selten einen so genialen Film gesehen. Heute war die Münchner PV von Cloverfield, leider auf deutsch, aber das tut dem Film nur einen geringen Abbruch.
Beware: Here be Spoilers!
Michael Moore dankt der Welt
Normalerweise hätte ich Michael Moores jüngsten Rundbrief hier nicht gepostet, doch ich halte ihn für interessant genug: Zum einen erfährt man ein ganz klein bißchen über die Hintergründe einer Oscarwahl (nicht, daß wir das nicht schon wüßten), zum anderen über den Writer’s Strike (auch hier ist man schon informiert), doch erwähnenswert finde ich noch, daß Mr. Moore die Termine der doch sicherlich höchst geheimen Screenings von Nominees, die nur für Academy-Mitglieder gedacht sind, mal eben so ins Internet stellt (LA, SF und London, New York). Mir kommt das irgendwie bekannt vor, doch scheint sich niemand aufzuregen. Was ich auch völlig okay so finde.
Wenn’s im Kino plötzlich duftet…
… dann liegt das nicht am Rauchverbot, sondern am neuen Duftkonzept der Fox, die zum Trailer von 27 Dresses das Publikum betören will. (Pressemeldung) Die Idee ist nicht neu, aber gut, fraglich ist nur, ob sie sich durchsetzen wird. So manche Szene möchte ich lieber nicht riechen können:
- Die Müllpresse auf dem Todesstern
- Die Insektenverseuchten Keller des Palasts bei Indy 2 (übrigens ebenso das dortige Abendessen)
- Die erste halbe Stunde von Saving Private Ryan
- Diverse Keller diverser perverser Massenmörder diverser Horrorfilme
- Das Schlafzimmer von Norman Bates‘ Mutter
- Bad Taste, Meet the Feebles und Braindead komplett
- jede einzelne Folge CSI, Dr. House, Crossing Jordan oder sonstige, wo gesiecht, gestorben und gefault (und erst dann gefunden und lecker obduziert) wird.
- … weitere Vorschläge willkommen!
Cloverfield ist zum Kotzen!
… scheinen zumindest manche Zuschauer zu finden, denn das Cloverfield Barf Syndrome geht um. Ich selbst hab bei Dancer in the Dark, wo ich in der dritten Reihe saß, auch rausgehen müssen, so schwindlig war mir. Und da gab’s keine panische Monsterstory. Man darf also gespannt sein. Ich sitze jedenfalls, wie immer, ganz hinten.
Cloverfield revealed
Vor wenigen Stunden ist in den USA nun endlich Cloverfield angelaufen (hier und hier mehr). Die wenigen bis jetzt erhältlichen Kritiken jubeln, auch wenn der Film wohl kein absolutes Meisterwerk ist. „8 von 10“ und „70%“ ist so ungefähr der Tenor. In anderen Beiträgen (Foren, Blogs) wird teilweise derart hemmungslos gespoilert, daß ich nicht verlinke. Und hoffe, daß es bald eine PV gibt. Auf englisch. Bis dahin: Follow the red tomato!
Conan Reloaded
Das letzte Gerücht, das ich bezüglich Conan gehört habe, besagt, daß es nach Conan the Barbarian und Conan the Destroyer einen weiteren Film (mit Arnold Schwarzenegger) unter dem Titel King Conan geben sollte. Der kurze „Bericht“ ist ewig her, ein möglicher Film liegt wegen der derzeitlichen politischen Betätigung von Arnie natürlich auf Eis.
Nun lese ich bei BeyondHollywood, daß doch glatt eine Neuverfilmung von Conan the Barbarian geplant ist. Offenbar ist diese News nicht neu, doch ist sie das für mich und reißt mich ziemlich vom Hocker. Wofür braucht es bitteschön eine Neuverfilmung? Geld, natürlich. Aber mir mag diese Zerfleischung der Klassiker ganz und gar nicht gefallen. Die neuen Filme werden ja auch nicht besser, nur gefälliger. Die Situationen, in denen irgendwelche Stuntleute von Klippen hängen, werden noch prekärer (und damit unrealistischer) sein, die Sprüche noch platter, die Zuschauer ohne Kenntnis des Originals noch begeisterter und so weiter und so fort: Die Rechnung geht auf. Geld regiert die Welt.
Doch mal ehrlich: Ist sowas nicht jammerschade? Wer kann denn bitteschön gegen einen jungen Arnold Schwarzenegger anstinken? Gegen James Earl Jones? Gegen den rauhen Charme von John Milius‘ Inszenierung?
Sollen sie doch lieber einen neuen Film drehen, meinetwegen sogar aus der Conan-Reihe, aber die Heiligtümer nicht antasten.
Cloverfield: gekonntes Marketing
Aufgrund eines Kommentars habe ich mich ein wenig bei Merzmensch umgesehen, der sich offenbar gewaltig auf Cloverfield freut. Hier erstmal ein Teaser, wie er letztes Jahr vor Transformers lief, und nach dem man nichtmal wußte, wie der Film heißt.
Ich bin ganz baff, mit welchem Aufwand online subtil geworben wird. Da gibt es nicht nur Fake-Nachrichten in einer Menge Sprachen, sondern auch eine komplette Webseite der Firma Tagruato, die im Film wohl eine entsprechende Rolle spielt, samt unternehmenskritischem Skandal-Blog, und natürlich auch einen echt bescheuerten Werbespot samt Webseite für ein fiktives Erfrischungsgetränk namens Slusho! (das von Tagruato hergestellt wird)
Wer sich jetzt an Fake-Webseiten wie Schnick und Schnack (war für Hornbach, wie ja mittlerweile jeder mitbekommen haben dürfte) oder den Spiderman-Corporate Blog von Sony (siehe dort ganz unten) erinnert fühlt, hat völlig recht. Nur ist dieses Paar Schuhe eben nicht nur eine Nummer größer und auch deutlich wagemutiger als die Werbebemühungen hierzulande. Selbst die großen Medienhäuser in den USA konnten nicht rausfinden, was Sache war, nachdem der erste Teaser ohne Titelbezug oder sonstwas vor Transformers geschaltet war, hier ein klassischer Ausschnitt von CNBC, 1:36 Minuten „Nachrichten“ mit dem Inhalt Null:
Ab hier Spoiler! Ihr wurdet gewarnt!