Archiv der Kategorie: Film

Here we go again!

Weiter im Text: Vor kurzem ist bei Vanity Fair ein langer, exklusiver Artikel zum neuen Indiana Jones erschienen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Weihnachten war übrigens super, nur leider bin ich jetzt erkältet.

Peter Jackson back in „Hobbit“

Hurra!

Nur: Wer führt Regie, wenn PJ nur Executive Producer sein wird?

Und: Was ist das für ein ominöses Sequel, von dem da die Rede ist? Smaug strikes back?

Naja, 2010 ist ja gar nicht mehr sooo weit weg…

Cloverfield

J.J. Abrams zeigt uns ein paar Minuten aus dem Monster-in-New-York-Streifen Cloverfield. (Offizielle Seite hier, samt Trailer) In den USA können Blogs, die das hier posten, eine Privatvorführung gewinnen, doch outside the 50 states gelten wohl andere Regeln…. Sieht nach meinem Geschmack aus, viel Spaß!

Aggressives Guerrilla-Marketing für DVD-Start

Eine sehr aggressive, sicherlich nicht unbedingt hundertprozentig legale, aber dafür echt genial coole Guerilla-Marketingkampagne für den DVD-Start von Superbad hat sich Sony in den USA ausgedacht:

Das im Film vorkommende Pseudonym „McLovin“, das für einen gefälschten Führerschein verwendet wird, damit die entsprechende Figur (ein rechtes Krischperl übrigens) Alkohol kaufen kann, hat sich in den USA wohl zu einem Kultwort entwickelt. Sony reagierte darauf, indem es ebendiesen falschen Führerschein der DVD beilegte.

McLovin Die Hawaiianischen Behörden* wiederum reagierten auf diesen Publicity Stunt wohl etwas pikiert, doch die Argumentation, daß das Kärtchen an entscheidenden Stellen nicht mit einem echten Führerschein (der in den USA üblicherweise statt eines Ausweises benutzt wird, ohne Führerschein existiert man also praktisch nicht) übereinstimmt, glättete die Wogen wohl auch nicht vollends. Die sollen sich mal nicht so anstellen, das ist doch ein echt guter Gag!

Hier hab ich von dieser netten Sache erfahren, der Autor hat es wiederum von diesem Blogeintrag.

Und so hat sich das im Film zugetragen:

*Es ist wahrscheinlich der geilste Job der Welt, Beamter auf Hawaii zu sein. Könnte ich mir echt vorstellen.

Endlich mal ein cooles Giveaway

Ein Freund wies mich auf die coolen Giveaways hin, die es zu I Am Legend geben wird. (Möglicherweise nur in den USA?)

Ich werde mir mit Sicherheit jedenfalls keines dieser Backpacks zu holen versuchen, a) weil man als echter Journalist die Giveaways wirklich away given sollte, b) weil ich nur selten in Gegenden unterwegs bin, wo ich ein Survival-Kit bräuchte (und wenn es mal soweit ist, verlasse ich mich ungern auf ein Werbegeschenk) und c) weil mein Kreuz ohnehin zu breit ist für einen Standard-Rucksack oder, wo wir schon dabei sind, wirklich jedes andere Kleidungsstück, das üblicherweise so verteilt wird an die Presse oder zum Verlosen. Man könnte meinen, die Menschheit teile sich die die Größen „small“, „petite“ und „elfin“…

Den Normalpygmäen da draußen, also denen, die auch im Flugzeug bequem sitzen oder in den Smart fortwo steigen können, jedenfalls schon jetzt viel Glück beim Gewinnen, wenn es denn mal soweit ist.

Und, wie sieht’s aus mit den Requisiten?

Wie versprochen, hier nochmal die Erinnerung. Heute laufen die Auktionen für einen Helm (18 Uhr) und ein Kleid (14:57 Uhr) aus Schwerter des Königs aus. Bin gespannt, wie hoch geboten wird. Zur Erinnerung: Die Erlöse dienen einem guten Zweck! Also besser doch noch mitsteigern?

Ein Beispiel für mustergültige Pressearbeit …

… war gerade in der Post (allerdings mit dem Poststempel vom 25.11., ich muß mal mit dem Briefträger reden, glaube ich).

Wie am Bild schon unschwer zu erkennen ist, handelt es sich um eine erste Vorab-Pressemappe zu Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull, der am 22. Mai anlaufen wird, also in genau 170 Tagen, wenn man meinem Date Calculator-Widget glauben darf.

Neben einem stilvollem Anschreiben, das übrigens die Informationen enthält, wie man im Falle einer ausgeweiteten Berichterstattung auch an die Pressemotive Indy 4 Media Kitder drei alten Indy-Filme kommt, findet sich ein feines Heft mit allen Informationen, die das Journlistenherz begehrt:

  • Ein Aufsatz aus der Uni Yale über die Realitätsbezogenheit der Indy-Filme (der auch nicht um die Tatsache herumredet, daß so ein archäologisches Vorgehen heutzutage schlicht als Grabräuberei bezeichnet werden würde) mit Zitaten echter Archäologen, die sogar für weitere Interviews erreicht werden können,
  • Einspielergebnisse der Kinoauswertungen der anderen drei Filme,
  • Nominierungen und Preise in einer Übersicht,
  • Eine Auflistung der in den bisherigen Filmen vorkommenden Stätten und Legenden sowie deren Wahrheitsgehalt,
  • Informationen zu den in den Filmen vorkommenden Gegenständen sowie deren Wahrheitsbezug, von der Bundeslade bis zum Kreuz von Coronado,
  • Eine Weltkarte mit den Orten, an denen die diversen Szenen der bisherigen Filme spielen,
  • sowie eine Auflistung der Orte, an denen sie tatsächlich gedreht wurden,
  • Ein Indiana Jones-Quiz, das man natürlich weiterverwenden darf, mit wesentlich besseren Fragen als man in den meisten Gewinnspielen so findet. (Beispiel: „Wie heißt der Stamm, der das goldene Götzenbild in Jäger des verlorenen Schatzes beschützt?“ Antwort: Die Hovitos),
  • weitere Spielideen zum Veröffentlichen,
  • die Basis-Filmcredits der bisherigen Filme,
  • und für jeden einzelnen dieser Beiträge die Quellenangabe, teilweise sogar mit Kontaktinformationen, falls man Rückfragen hat. Auch werden hier ohne Zögern Adressen und Kontaktdaten im Auslad genannt, damit man nicht durch das Nadelöhr eines deutschen Pressebüros und mit tausend Rückfragen und Berechtigungsscheinen (Redaktionsstempel waren da mal sehr beliebt) den relevanten Ansprechpartner in den USA finden muß.

Und das, liebe Kollegen, nenne ich mustergültig!

Tapas Mixtas

Kurzfilme sind ein heikles Thema: Filmschüler drehen sie in rauhen Mengen, sehen will sie kaum jemand. Mit YouTube und anderen Webseiten wird dem Kurzfilm zwar ein neues Forum gegeben, doch finanzielle Auswirkungen auf die Produktion haben diese maximal sekundär. Auch in Redaktionen und Filmdatenbanken werden Kurzfilme stiefmütterlich behandelt, kaum einer macht sich für einen Siebenminüter dieselbe Mühe wie für einen Spielfilm. Eine undankbare Situation für alle Beteiligten.

Daher ist es umso mutiger, wenn ein Verleih sich entschließt, eine Kurzfilmrolle zusammenzustellen und diese mehr oder weniger regulär ins Kino zu bringen. So hat die W-Film unter dem Label Kurzfilmkino schon einige Kurzfilmprogramme zusammengestellt, offenbar und erfreulicherweise eine lohnenswerte Bemühung.

Tapas Mixtas So denke ich, ist es nicht die schlechteste Idee, seiner Liebsten (seinem Liebsten) am Vorabend von Nikolaus einen etwas anderen Kinoabend zu kredenzen: Tapas Mixtas heißt die aktuelle Sammlung von sechs spanischen Kurzfilmen, die mit den Längen von 17, 21, 10, 18, 19 und 14 Minuten zu Buche schlagen. Gezeigt wird die spanische Originalfassung mit englischen Untertiteln.

Wer nun Blut geleckt und sich zu einem netten kleinen Kinoabend der etwas anderen Art entschlossen hat, der möge doch bitte am 5. Dezember (das ist kommender Mittwoch) um 18:30 im Studio Isabella in der Neureutherstraße 29 in München auflaufen.

Schwerter des Königs-Requisiten zu ersteigern!

Das betreuende Pressebüro hat soeben bekanntgegeben hat, daß Originalrequisiten aus Schwerter des Königs bei eBay bzw. atrada zu erwerben sind. Die Auktion des von Kristianna Loken signierten Helmes wird am 9.12. um 18:00 Uhr enden, und die Auktion des von Leelee Sobieski signierten Kleides am 9.12. um 14:57 Uhr. Wer die Auktionen nicht extra verfolgen will, sollte einfach dem Blog treu bleiben, ich weise nochmal darauf hin.

Was mit den Erlösen der Auktion passieren soll (Link von mir):

Die Höchstgebote beider Auktionen gehen an die von Kristanna Loken unterstützen Organisation MylifE:
In Südafrika, mit nahezu den höchsten AIDS- und Kriminalitätsraten der Welt, müssen viele Kinder am Rande der großen Städte in einer unterentwickelten und verarmte Gemeinschaft aufwachsen.
Das Ziel von MylifE ist es, nachhaltige Gesellschaftsstrukturen auf zu bauen und Gemeinschaften und Kindern zu helfen, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Zur Bekämpfung von AIDS gehört auch die Schaffung eines Familienersatzes für die Millionen von verwaisten Kindern. Nur so kann der Teufelskreis des AIDS-Virus durchbrochen werden.

Derzeit steht das Kleid noch bei € 1,00 und der Helm bei € 1,50. Mal sehen, wohin das weitergeht. Ich schätze, beide Teile gehen für je ca. 300 Euro weg. (wild guess!)