Archiv für die Kategorie: “DVD”

Das Kino als Verstärker der friedlichen Message des vom Tibetunterdrücker China gehassten Dalai Lama. Siehe Review von stefe.

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stefe war in seiner Review recht angetan, wie verloren und randständig der Wilde Westen hier geschildert wird. Dazu die heikle Mission für einen Indianerhasser.

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Exzellent und spannend gemachter Feuer-Katastrophenfilm.
Siehe Review von stefe.

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Gesichter.

Gut gecastete Gesichter können einen Film ohne Umstände schnell auf Touren bringen.

Der Protagonist Sean Falco (Robert Sheehan) ist ein junger Künstlertyp, große, unverdorbene Augen, die die Welt vorurteilsfrei und auf ihren fotografischen Wert hin betrachten, die eher bleiche Haut, die schwarzen, erotischen Kraushaare, prototypisch.

Sein bald schon Antagonist ist Cale Erendreich (David Tennant) mit hagerem Gesicht, spitzer dünner Nase, großen, kalt musternden Augen, sein schwarzes, glattes Haar trägt er als hitlerhaften Scheitel über die Stirn, und ab und an setzt er bewusst die Sonnenbrille auf. Bei diesem Gesicht wird nicht eine der Taten überraschen, die er hinter der großkotzig reichen Fassade begeht.

Sean gerät ins Visier von Cale über seinen Job als „Valet“, Einparker vor „Ninos Grill“, einem Schicki-Micki-Lokal in Oregon. Den Job teilt er sich mit Derek (Carlito Olivero). Der ist glatzköpfig, mehr Boxergesicht. Der macht glaubwürdig, dass er und Sean die Einparknummer zu Besuchen in den Häusern der Gäste nutzen, um sich umzusehen und begehrenswerte Dinge mitlaufen zu lassen, denn die Bewohner sind ja nicht zu Hause und der Valet-Kollege vor dem Edellokal hat die Gäste im Auge.

Der Maserati von Cale ist eine Verführung der besonderen Art. Da muss einiges zu holen sein. Sean übernimmt diesmal die Fahrt. Er gerät in Dinge hinein, die einige Nummern zu groß sind für ihn und Derek.

Aber es gibt ja noch Olivia Fuller (Tracey Heggins) vom FBI. Dieses Gesicht ist gepflegt, angenehm kurze Frisur. Sie schaut ernsthaft, weil sie ihren Job ernst nimmt, insofern auch unter Verzicht auf Anteilnahme und lässt somit den Hilfesuchenden zappeln.

Das Casting ist nur eines von mehreren Mitteln, die Dean Devlin fast liebhaberhaft einsetzt, um dem Film vom ersten Momentan, nebst der Geschichten, die die Gesichter erzählen, einen ungewöhnlich unterhaltsamen Kitzel zu verpassen. Devlin hat die Regie nach dem Drehbuch von Brandon Boyce geführt.

Und da es unklug wäre, dem Publikum zuzumuten, dass nach Ende des Filmes womöglich ein Massenmörder frei herumläuft, so gibt es gewisse Rezept, wie die Geschichte zu Ende gebracht wird. Das kann schnell schablonenhaft werden, wenn sich ein Filmemacher gerade zum Ende hin nicht nochmal besonders am Riemen reißt. Um der Schablone zu entkommen, inszeniert Devlin den Count-Down mit schalkhaftem Humor, der im Untertext erzählt, he, wir wissen ja alle, wie so etwas abläuft und drum bau ich Extra-Twists ein, um Euch mit einem lässigen Kommentar zu erheitern.

Applaus des Publikums nach der Vorführung am Fantasy-Filmfest in München. Kein Wunder, aus jeder Szene, aus jeder Wendung der Handlung ist abzulesen, welch irren Spaß es den Machern gemacht hat, diese Geschichte als eine ganz besondere zu erzählen.

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Absehbar anrührende, weil gekonnt gemachte britische Sozioromanze. Zwei Schwestern entfremden sich, weil die eine in eine höher Klasse hineinheiratet. Die Charakterlosigkeit ihre Mannes bringt sie zurück zur Schwester. Der Tanz erledigt den Rest, dass sie sich wieder verstehen und dass das verlassene Schwesterherz ein neues Glück findet. Siehe die Review von stefe.

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Die uralte Frage: welcher Deckel passt zu welchem Topf, in anregend aktueller Weise behandelt. Oder das Thema bei all der Freiheit der City: die Qual der Liebeswahl. Siehe die Review von stefe.

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Mitreißende Doku. Mehr Erfüllung geht in einem Leben kaum, inklusive brutaler Einbrüche und Krisen. Der Tanz macht alles wett, durchdringt die große Tänzerin La Chana und erfasst den Zuschauer. Siehe Review von stefe.

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Annäherung zwischen einem Vater und seinem Sohn durch eine antörnende Geschichte von Frankreich über den Atlantik in den kanadischen Wald und ein paar Menschen dort mit ungewissen Beziehungen. Durch Ungewissheit zur Klarheit. Siehe Review von stefe.

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Harte Bandagen.

Männerwelt. Limousinen, Chauffeure, Handlanger, Mächtige, Sonnenbrillen, Pistolen, Clans, Yakuzos und Choreographien der Macht.

So wie allein die Limousinen (aller Herren Länder) in diesem Film von Takeshi Kitano inszeniert werden, genau so, wie die Autoindustrie sie bewirbt: als Statussymbole, als Machtsymbole blitzblank sauberer Macht. Das Blut spritzt neben der Werbung.

So wenig für mich als Mitteleuropäer das Gespinst der verschiedenen Clans, ihrer Strukturen, ihrer Verbandelungen und Verfeindungen, der Gegensatz Japan-Korea durchschaubar ist, so glasklar kommen die Machtstrukturen rüber (Frauen kommen nicht vor in diesem Film, wo bleibt die Quote, haha) und da sie ihren Ausdruck und ihren Status und Wert in den Limousinen sehen, es gibt auch welche von Mercedes und BMW, so sehr sind die hier perfekt inszenierten Machtkämpfe übertragbar auf unsere Autoindsutrie, auch wenn sie sich wohl dagegen wehren würde, mit dem japanischen Clan- und Yakuzowesen verglichen zu werden.

Letztlich sind die Machtstrukuren straff, die Hierarchien knallhart und insofern auch vollkommen unglaubwürdig, dass die Abgastrickserein an den Spitzen der Konzerne nicht bekannt gewesen sein sollen. Man könnte dieses Gemälde von Macht im wirtschaftlich-politischen Berich direkt als Indiz nehmen, als Hinweis, dass eben die Chefs von allem wissen.

Takeshi Kitano, der das Buch geschrieben hat und die Regie führt, spielt selbst die Rolle eines Yakuzo, der etwas außerhalb des Clanwesens auf einer koreanischen Insel mit einem Kumpel fischt. Zur Abwechslung schießt er mal einen Aal im Wasser entzwei. Sonst behält er die Ruhe.

Dann muss er doch eingreifen in Japan, wo die Dinge nicht so laufen wie geplant. Beim einen Clan ist einer Chef geworden, der ein Quereinsteiger ist, einer von außen, der Devisenhändler war, einer, der nicht tätowiert ist – und der beseitigt werden muss.

Einfach geht es nicht. Einfach geht es ja auch nicht mit dem amerikanischen Präsidenten. Aber es geht auf Umwegen und mit vielen blutigen Zwischenfällen.

Einmal mäht Takeshi als Otomura mit einem Regenschirm und dem schießenden Kumpel eine halbe Generalversammlung des Hanabashi-Clans nieder. Oder er hat noch kurz was zu erledigen. Meist steht er eher fassungslos mit leicht gesenktem Kopf da, alle Antennen offen und der Griff zur Pistole ist nicht weit.

Die deutsche Synchro dürfte prinzipiell zur Stimmung passen, hat sich vielleicht etwas zu sehr auf die Masche dieser bedrohlich-kehligen Stimmführung fixiert. Das verhilft aber dem Film mit zu einem konsequenten Stil, der vor allem Symbol sein will für menschlich-männliche Machtstrukturen, die gnadenlos durchgesetzt werden. Insofern ein allgemein gültiges Abbild, das als Folie selbst, allerdings mit gehörig differenzierenden Nuancen, auf die deutsche, auf die bayerische Politik angewandt werden könnte.

Und die Rolle von Takeshi erhält? (Klar: die Kanzlerin; wobei ihre Raute einmal von einem Yakuzo verwandt wird).

Wie Machtapparate reibungslos zu funktionieren versuchen. Undemokratisch selbstverständlich.

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Ein Unternehmer versucht den Spagat zwischen kapitalistischem Gewinnstreben und Humanität am Arbeitsplatz – ein Werbebericht für seine Methode. Einzuordnen vielleicht unter „Materialien und Dokumentationen zur Arbeitswelt“. Siehe Review von stefe.

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