Archiv für die Kategorie: “DVD”

Toleranz/Intoleranz als Humorobjekt und dazu noch den Wert des Vaterlandes getestet. Erfolgskino aus Frankreich. Siehe Review von stefe.

Comments Kein Kommentar »

Eindrückliche Langzeit-Doku, die zeigt, dass Widerstand gegen die Arroganz und Rücksichtslosigkeit von Konzernen nicht umsonst sein muss. Sie Review von stefe.

Comments Kein Kommentar »

Schnüffel, schnüffel, sie erschnüffelt selbst Chips mit Kinderpornos drauf – und auch einen künftigen Geliebten, aber da sind erst mal Würmer dazwischen. Siehe die Review von stefe.

Comments Kein Kommentar »

Ein Ausnahmefilm aus Deutschland über Ausnahmemenschen aus Deutschland“ (stefe).

Dieses aus Archivmaterialien komponierte Biopic über die beiden Gründer des berühmten amerikanischen Labels „Blue Note“ bringt einen diese Menschen so nahe, dass man meinen könnte, sie persönlich kennengelernt zu haben. Siehe die Review von stefe.

Comments Kein Kommentar »

Kölner Unikum mit Charakter und Musik: Jürgen Zeltinger. Siehe die Review von stefe.

Comments Kein Kommentar »

Das Spiel mit dem Tod als Geschäftsmodell. Bei diesen Extremkletterer-Filmen weiß man nie, ob die Protagonisten bei Erscheinen schon tot sind oder noch leben. Siehe die Review von stefe. Nirgenwo gibt es im Abspann so viele Kreuze hinter den Namen Mitwirkender wie bei diesen Filmen.

Comments Kein Kommentar »

Das macht einen Unterschied, ob der Coming-of-Age Partner eines Teens ein Pferd (wie in den deutschen Filmen) oder ein weißer Löwe (wie hier in Südafrika) ist. Siehe die Review von stefe.

Comments Kein Kommentar »

Etwas lastet auf den ersten Szenen dieses mit Elektropop und Gruselmusik unterlegten Filmes von Gabriela Amaral Almeida. Der Film spielt im nächtlichen, abgelegenen Restaurant „La Barca“ irgendwo in Brasilien. Es ist kurz vor Geschäftsschluss. In einer Viertelstunde macht die Küche zu.

Ein Gast ist noch hier, ein korpulenter Herr, der Kaninchen bestellt. Es ist Amadeu (Ernani Moraes); er ist ein Kommissar mit einem lahmen Bein, der schon viele Verbrecher umgebracht habe. Er wird von zwei Seiten beobachtet. Vom Inhaber des Restaurants Inácio (Murilo Benicio) und der Bedienung Sara (Luciana Paes). Die stehen auf Distanz im Restaurant. Hinter Glas aus der Küche schauen und machen sich ihre Gedanken Djair (Irandhir Santos) – die parfümierte Schwuchtel, wie es später heißt, und langhaarig dazu – und weitere Küchenangestellte.

Die Szene wechseln sich zwischen diesen drei Positionen ab. Es wirkt, als habe die Filmemacherin zuerst das in Lateinamerika häufig seinen Niederschlag in Filmen findenden Thema von Herrschaft und Dienerschaft im Auge. Jeder Satz eines jeden Beteiligten wird vom Film quasi wie mit der Briefmarkenwaage auf diesen Herrschaftsgehalt hin geprüft.

Dabei haben auch die Herrschaften, einerseits der Kunde, andererseits der Chef, ihre Ängste. Dem Chef bangt vor einem erwarteten Besuch eines Restaurantkritikers. Er übt für ein Interview vorm Spiegel. Entsprechend wird das Verhalten von Personal und Kunden durchleuchtet. Jeder Satz hat in Bezug auf Herrschaft und insofern auf zwischenmenschliche Gewalt Gewicht. Wobei es anfänglich die nicht physische, nicht blutige Gewalt ist. Die ist bis hierher nur latent vorhanden, ahnbar, dass im netten, formal korrekten Menschen (so verhalten sich vorerst alle gemäß ihren Rollenmustern innerhalb der Hierarchien) das Biest, wie der Titel andeutet, steckt.

Zwei späte Gäste, ein turtelndes Paar, bringen den Feierabendplan des Personals durcheinander. Sie verursachen erste Unruhe, könnten ja die Kritiker sein. Sie gefährden das labil austarierte Herrschaftsgleichgewicht im Restaurant, denn sie führen sich launisch auf.

Es folgt ein dilettantischer Überfall durch zwei Maskierte samt Gewalt gegen die Frauen. Das bringt diese Machtbalance zum Kippen; distilliert im Folgenden mit vivisektiererischer Akribie und Lust das Animal im Menschen inklusive Blutsex heraus.

Comments Kein Kommentar »

4K-Restauration eines Filmes von Henry Bean von 2001 mit dem faszinierenden 21-jährigen Ryan Gosling, brillant in der Hauptrolle des hochintelligenten, von Widersprüchen im Judentum umgetriebenen Danny.

Dannys Problem entzündet sich an der Problematik Abhrahams, der seinen Sohn auf Gottes Geheiß töten soll. Wie das als Liebesbeweis zu verstehen sei. Was das mit der Allmacht Gottes zu tun habe, mit der Auserwähltheit und dem einzigartigen Leid des jüdischen Volkes. Schon in der Schule quält ihn das Thema, als erwachsenen Intellektuellen nicht weniger.

Weil Danny keine Lösung findet, lässt er, der erzogene und geschulte Jude, sich faszinieren von den Antisemiten, macht bei einer Gruppe von Skinheads mit, will unbedingt einen Juden töten.

Die Neonazis wissen nichts über seinen Hintergrund. Er fällt mit seinen Argumentationen auf, weil er so beschlagen ist, weil er sagt, man müsse sich über seinen Gegner erkundigen, sich Wissen über ihn holen. Er soll sogar für eine Gruppe mondäner, wohlhabender Bürger, Faschisten, in der feinen Gesellschaft Referate halten und sie für die antisemitischen Ideen begeistern. Aber in ihm sträubt sich die jüdische Erziehung dagegen, auch die Faszination durch die Schrift. Wie er mit seinen Neonazis eine Synagoge verunstalten soll, greift seine Ehrfucht vor der Thora, vor dem geschriebenen Wort ein.

Ein Film von besonderer Brisanz und Wichtigkeit in einer Zeit, in der aggressive Agitationsgruppen semitischer wie antisemitscher Couleur den ungelösten und unlösbar scheinenden Nahostkonflikt immer mehr auch zu uns zu tragen versuchen.

Comments Kein Kommentar »

Ein Thema mit einem Schattendasein in unserer Gesellschaft und doch vielleicht von größerer Tragweite als vermutet, denn Menschen, die mit Geschwistern mit Behinderung aufwachsen, lernen ganz selbstverständlich Toleranz. Siehe Review von stefe.

Comments Kein Kommentar »