Archiv der Kategorie: Allgemein

The Woman Whisperer

Eine schöne Parodie auf den Horse Whisperer hat die australische Carlton-Brauerei da gedreht:

Die Brauerei hat ja einst schon den genialen Werbespot im Stile von Flashdance gemacht, hier noch ein paar weitere, sehr amüsante Bierwerbespots:

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Wazzup?

In den USA zeigen manche Unternehmen zur Zeit Flagge, indem sie entweder Barack Obama (yay!) oder John McCain (nay!) mehr oder weniger deutlich unterstützen. So wurde der ein alter Werbespotklassiker von Anheuser Busch, der Budweiser-Brauerei, neu, und überaus treffend, aufgelegt. Nur: Von wem? Denn laut Nachspann spiegelt der Spot nicht zwingend die Meinung der Brauerei wieder. Trotzdem sehr treffend.

Original Whassup? von 2000:

Aktualisierte Version Whassup now? von 2008, ein schönes Beispiel dramaturgischer Exaktheit in sehr beschränktem zeitlichen Rahmen:

Es gibt übrigens einige Filmszenen und Fanprojekte, die von Whassup? inspiriert wurden. So zum Beispiel diese Stelle in Scream. Auch gibt es eine Menge Fan Fiction, so zum Beispiel mit den Simpsons oder Super Mario, Pikachu und Lara Croft – oder einfach mit der Oma bzw. den eigenen Kindern. Doch die besten Nachfolger kommen immer noch von Budweiser selbst (besonders nett die Sushi-Variante), auch wenn die der nicht so direkten Konkurrenz auch nicht schlecht sind. Mehr Spots bei YouTube: Whassup, Wassup, Wazzup. Via Werbeblogger.

Verlust

Am Samstag früh ist ein sehr lieber Kollege gestorben. Am Donnerstag war er noch in der PV zu The Women. Er war zwar keine vierzig mehr, aber noch weit entfernt von einem Alter, in dem ein Ableben nicht mehr als überraschend empfunden wird.

Er wird vermisst werden.

Dieses Blog nun auch in der Nationalbibliothek!

Naja, ganz so kann man’s sicher nicht sagen, und schon gar nicht mit besonderem Stolz. Heute halt, gestern war’s! ist nur diese Verordnung eingetreten, von der keiner so genau weiß, ob und wie er sie umsetzen muss oder soll. Scheinbar ist das auch anderswo noch nicht sonderlich klar, daher interpretiere ich die Gegenwart hiermit als Schonfrist. Heise, Spiegel.

Großes Kino mit kleiner Kamera

Wie ich ja schon zur Photokina geschrieben habe, ist es nun möglich, für praktisch kein Geld HD-Videos professionell herzustellen. Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, hier 25 (oder 30?) Bilder pro Sekunde, gefunden bei Vincent Laforet. Danke OG!

Kinoflatrate

Bei Schaezle habe ich gelesen, dass es eine Kinoflatrate für Cinemaxx gibt. Für mich ist das zwar nichts, weil ich eh in die Pressevorführungen gehe, aber echte Kinofans könnten doch glatt auf ihre Kosten kommen. Coole Idee! Wobei Schaezles Einwände natürlich Gewicht haben…

Kampfstern Galactica

Nachdem ich als Siebenjähriger in der Vorweihnachtszeit 1980 von Das Imperium schlägt zurück (damals übrigens noch „züruck“) unwiderruflich auf Science Fiction, Weltall und vor allem Raumschlachten gebrandmarkt wurde, habe ich Science Fiction in allen Ausprägungen lieben gelernt. Ich verschlang Bücher und Filme, spielte Rollenspiele und las mich über die echte, vergleichsweise mickrige Raumfahrt ein. Ein tolles Steckenpferd, zumindest für mich.

Nach der Ära Star Wars gab es natürlich erstmal ein verkatertes Erwachen für alle Konkurrenten zur Space Opera Nummer Eins. Während sich die Star Trek-Saga eher auf die sozialen Fragen des CE-3 bezog und in sich auch faszinierend ist, zogen mich Raumschiffe viel eher in ihren Bann als verschiedenfarbige humanoide Völker mit verschiedenen subkutanen Wölbungen.

In den 1980ern, lange nach The Return of the Jedi, kam ich dann mit Kampfstern Galactica in Berührung, der als „Universals Antwort auf Krieg der Sterne“ gehandelt wurde. Ich wurde, gelinde gesagt, bitter enttäuscht: Die Zylonen sahen aus wie KITT auf Beinen, die Raumschiffe waren okay. Aber man hatte offenbar nur drei oder vier verschiedene Explosionen gefilmt und versuchte nun, sie in Schlachtszenen durch Spiegelung oder Drehung als neu zu verkaufen. Ich durchschaute das Spiel praktisch sofort, die Serie wurde für mich immer langweiliger. Auch wage ich zu behaupten, dass ich im Alter von 10 bis zum Einsetzen der Pubertät noch nicht willens (oder in der Lage) war, komplexeren Handlungsverläufen zu folgen. Diese Folge mit den unterirdischen Bienenwaben auf diesem Nacht-Planeten war geil, ansonsten war die Galactica-TV-Serie für mich immer mit dem Stigma der TV-Faulheit besetzt und ich verfolgte sie nicht weiter.

Als nun vor einiger Zeit die Neuverfilmung anstand, habe ich mir nichts weiter dabei gedacht. Derzeit kommt sie auf RTL II, und dieser Tage habe ich mir dann doch die ersten beiden Folgen aufgezeichnet und angeschaut.

Und ich muß sagen: Wer immer sie auch gemacht hat, man hat etwas gelernt. Ich will und kann noch nicht entscheiden, ob die Serie gut ist, aber die „Außenszenen“ im All, also Schlachten und Konvois sind wirklich großartig. Besonders gefällt mir die relative Stille dieser Szenen. Während Kubrik in 2001 realistisch lautlos drehte, was ein unheimlich intensives Filmerlebnis ermöglichst, wird hier nur ein Minimum von Geräuschkulisse verwendet. Man hört den Funk, ein paar Triebwerksgeräusche, aber nur, wenn die Quelle nah ist, und sonst nichts, außer vielleicht Musik. Wirklich gelungen. Ich glaube, ich bleibe dran.

Und wechsle ab mit Firefly, die hab ich auch noch offen.

Nachtrag: Mir ist eingefallen, dass mir die Weltraumsequenzen aus Wing Commander auch ziemlich gefallen haben, besonders dieser Tarn-Torpedo. Aber mir gefielen ja auch die absolut schwarzen „Riffe“ in Space Truckers.

Kevin Smith dreht SciFi-Komödie

Ein sprübares Aufatmen ging heute über den Planeten, als bekannt wurde, dass Kevin Smith eine SciFi-Komödie drehen wird. Der Film wird sich um einen zentralen Vater-Sohn-Konflikt drehen, heißt es in der Meldung des Hollywood Reporters. Hatten wir das nicht schon irgendwo? Natürlich. Aber dass Smith ein Star Wars-Gebrandmarkter ist, beweisen ungefähr alle seine bisherigen Filme. Ich kann also nur freudig abwarten, bis das mit rund 50 Millionen Dollar veranschlagte Projekt zu sehen sein wird. Deutschland, wo sind Deine kultigen Regisseure, die sich auf kultige Space Operas beziehen und mit solchen Budgets drehen können?

Allerdings wird es noch eine Weile dauern. Während wir alle noch auf den Start von Zack and Miri make a Porno warten, bereitet Smith noch Red State vor, einen Film, der offenbar das Genre der Terrorkomödie begründen wird. (Postal sieht sich eher als Parodie, denke ich)

Filme, die die Welt nicht braucht

Ich bin gerade über die Info gestolpert, das der Kultklassiker Dirty Rotten Scoundrels, hierzulande besser bekannt als Zwei hinreißend verdorbene Schurken, neu verfilmt werden soll.

Oh Gott! Warum?

Der Film ist doch fantastisch und nicht verbesserungsfähig. Auch andernorts ist man der Meinung, dass man die schauspielerichen Leistungen von Michael Caine und Steve Martin (1.0) keinesfalls toppen kann.

Natürlich ist nur mal wieder das Geld daran schuld. Weil die heutige Jugend nichteinmal mit Schlägen dazu gebracht werden kann, Klassiker anzuschauen, ist es tatsächlich einfacher, selbige einfach neu zu verfilmen, zumal auch noch was bei rumkommt. Doch leider funktioniert das nicht immer, wie Steve Martin (2.0) bei der Neuverfilmung von The Pink Panther so eindrucksvoll bewiesen hat. Dass er nicht gegen Peter Sellers anstinken kann, hätte er eigentlich selbst wissen müssen.

Ich hätte nichts gehen einen neuen Film mit dieser Con-Man-Wettstreit-Thematik mit großen Komödientalenten von heute, aber wenn man dem Streifen den Titel der Vorlage gibt, ist das eine Kampfansage. Und diese Schlacht kann nicht gewonnen werden. Dabei war Dirty Rotten Scoundrels ja selbst eine Neuinterpretation von Bedtime Story mit Marlon Brando und David Niven, aus dem sogar die Namen der Figuren übernommen worden waren. Doch durch den anderen Titel war es eben ein anderer Film.

Auch wenn der Trailerschnitt der damaligen Zeit heute etwas altbacken wirkt, hier ein paar schöne Szenen inklusive einer, die nicht im Film vorkommt:

Ich drehe mich nun um und weine bitterlich. Aber was soll’s, ich hab die DVD des Originals, mit Autogramm, das mir Michael Caine persönlich gegeben hat und dazu sagte: „Ah. That was fun!“. Was kann man mehr wollen?

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Lust auf „Quantum of Solace“ zwei Wochen vor Kinostart?

Bevor ich schreibe, wie man in die Pressevorführung vom neuen Bond kommt, sollte ich für alle, die das hier lesen und die in die Zielgruppe dieses Beitrags passen, erstmal ein paar grundsätzliche Umstände von Pressevorführungen erklären.

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