Archiv der Kategorie: Allgemein

Zitatreihe

Ich werde etwas ausprobieren: Ein tägliches Zitat zum Thema Film, Medien allgemein aus einem Film, aber vielleicht auch einfach nur ein anderes, weil es gar so gut ist. Einfach so, für den guten Morgen, unter dem Titel qotd (quote of the day).

Ich habe eine schöne Quelle, und bin gespannt, wie das ankommt. Morgen früh geht’s los, um welche Zeit genau, kann ich aber beim besten Willen nicht sagen.

Human Nature

Eine Perle unter den Filmgenres ist das kleine, stark umgrenzte Genre der Mockumentaries: Mock Documentaries, also inszenierte Dokumentationen. Manch einer mag Michael Moores Filme zu diesem Genre zählen, doch abgesehen von dieser Diskussion gibt es in der Filmgeschichte eine Menge frei erfundener Dokus. Zu den bekannteren gehören zum Beispiel This is Spinal Tap (über die fiktive Geschichte der realen Band Spinal Tap) und natürlich Peter Jacksons Forgotten Silver, der sich Jahre nach seiner Produktion als technische Machbarkeitsstudie für die Produktion des Herrn der Ringe herausstellen sollte. Forgotten Silver hatte Kontroversen über die Frage der Glaubwürdigkeit von bewegten Bildern ausgelöst, da die Manipulierbarkeit des Medium Films und somit des Zuschauers besonders drastisch zu Tage tritt.

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Wie spät ist es eigentlich?

Ich habe eine schöne Funktion für mich entdeckt: Die Manipulation des Zeitstempels bei WordPress. Läßt man diesen in Ruhe, wird jeder Beitrag veröffentlicht, wenn man den entsprechenden Knopf klickt, als Uhrzeit gilt dann die, zu der der Beitrag ursprünglich angelegt worden ist.

Doch man kann Beiträge vorbereiten oder rückdatieren, indem man den Zeitstempel entsprechend manipuliert. So geht morgen um 10.30 ein Beitrag über Mockumentaries online – automatisch, während ich wohl noch beim Frühstück sitze und Tee von Helgoland schlürfe. So kann man auf praktische Weise seinen Urlaub überbloggen überbrücken, natürlich nur mit Themen ohne aktuellen Bezug. Auch könnte man sich ein schönes Alibi für ein Verbrechen konstruieren, zumindest wäre das doch ein netter Twist in einer Folge CSI oder sowas.

Diese Funktion wollte ich gerade eben mit einem anderen kleinen Post zum Hochschulfilmfest 2007 ausprobieren, doch nachdem ich die neun Minuten auf die Veröffentlichung gewartet habe, passierte … gar nichts. Mein Beitrag blieb offline. Ich machte mich also auf die Suche nach dem Grund.

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Festival der Filmhochschulen

Das 27. internationale Festival der Filmhochschulen findet vom 17. bis 24. November in München statt. Akkreditierungsschluß ist der 6. November.

Hier die Pressemitteilung, auch als PDF zu haben:

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All Glory to the Hypnotoad!

Futurama Benders Big Score CoverWie konnte ich als Fan ausgerechnet *das* verpassen? Beim Affenheimtheater ist diese Info schon über eine Woche alt und bei Blade Runners Universum noch älter! Ich fahre nie wieder in den Urlaub! Uäääh! (sichzusammenreiß)

Es gibt einen ersten Trailer zum nächsten Futurama-Film: Bender’s Big Score heißt er, und er erscheint am 27. November in den USA als DVD.

Ich bin nicht sicher, ob ich auf die Region 2-DVD warten kann, zumal mich die deutsche Synchro von Futurama ja noch nie vom Hocker gerissen hat, aber das Internet macht’s ja möglich, noch dazu völlig legal und ohne Versandkosten.

Und hier sowie hier gibt’s den Trailer! Viel Spaß!

Ab nach Örnsköldsvik!

Im schwedischen Örnsköldsvik findet am morgigen Samstag das erste Brick Film Festival Nordeuropas statt. (via BoingBoing) Die Frage ist, ob ein Tag allein für das Festival ausreicht, allein bei YouTube gibt es für den Suchbegriff „Lego“ 42.800 Einträge.

Die Seite scheint ausschließlich auf schwedisch gehalten, doch ich blogge dies in relativer Eile, denn gleich gehe ich zu einer Einladung. Hier der Trailer zum Legofilmfest, und hier bzw. unten ein gutes Beispiel für einen Legofilm. Wer sehen will, was das Stop-Motion-Verfahren für eine Arbeit ist (wie eigentlich alles beim Filemachen), findet hier noch ein extra Video, das kurz erklärt, wie der Bowling Ball überhaupt hüpfen kann.

artechock präsentiert… Coming Apart

Coming ApartAm Sonntag, den 14. Oktober wird im Atelier um 12.00 Uhr Coming Apart von Milton Moses Ginsberg gezeigt.

Ursprünglich waren zwei Vorstellungen im Arena angesetzt, doch scheinbar läuft der Kartenvorverkauf prächtig genug, um ins größere Atelier umziehen zu können. (nur für diese Vorstellung)

Mehr Infos hier und natürlich bei Artechock.

Außerdem wird es am 4. November El Amarillo von Sergio Mazza geben. Am 2. Dezember wird dann Wide Awake von Ala(i)n Berliner gezeigt, beide wie gehabt jeweils um 11.30 Uhr, zur Frühstücksmatinee-Zeit, und auch wieder im Arena.

Die Karten kosten für jede Vorstellung je 6 Euro, mehr zur Reihe „artechock präsentiert“ hier. Bei der Filmstadt München gibt’s ebenfalls mehr Infos über diese und andere Filmreihen, ebenso einen Newsletter.

Wilhelm schreit!

Ich wußte es selber nicht, aber auch ich kenne ihn nur zu gut, den Schrei des Wilhelm. Nun bin ich über Titanic auf diese Compilation von Filmausschnitten gestoßen, in denen der Wilhelm Scream (Stimme von Sheb Wooley) zu hören ist. Unglaublich! Man könnte fast meinen, das sei nachträglich nur für diese Compilation untergemischt worden, so offenbar und deutlich ist der Schrei zu hören, doch scheinbar findet sich der Schrei wirklich in all diesen Filmen.

Wieder ein Mythos hinüber, so höre ich hier, seit ich gespoilert wurde, auch jedesmal den „Here comes the Window-Cleaner!“ heraus. Nun werde ich wohl nie wieder ruhig sitzen können, wenn er wieder mal im Kino zu hören sein wird, der Wilhelmsschrei…

Wenn der Postmann zweimal klingelt…

aufwendige Post… dann hat er was besonderes dabei. In meinem Fall brachte er einen silberglänzenden Umschlag aus einem metallisch wirkenden Kunststoff, sicherlich wasserdicht und garantiert reißfest: Mein Brieföffner hat aufgegeben, ich mußte die Klebestelle aufpopeln.

Doch was der Umschlag außerdem noch war: Ein Recycling-Horror. Denn Verbundmaterialen wie Glanzfolien (der heutige Umschlag), beschichtete Papiere (vom Kaugummipapier bis zum Tetrapack) und ähnliche Werkstoffe sind nach der Benutzung nur schwer wieder in ihre Bestandteile zu zerlegen und enden meist auf der Deponie oder in Form von Flocken in den Schallschutzwänden der Autobahnen. All das nur für das kleine *Ping!* im Kopf, wenn man seine Post sortiert?

Seit wir Weißen die Indianer mit unseren Glasperlen verarscht haben, funktioniert dieser Trick nicht mehr. Sollte man zumindest meinen. Doch die Vanity-Industrie beweist das Gegenteil: Glitter ist in wie nie (was ich partout nicht verstehen kann). Selbst aus der krudesten Statistik schließen die PR-Entscheider natürlich folgerichtig, daß jedermanns Aufmerksamkeit sich eher durch Glitzerndes als durch Ödes erwecken läßt.

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