Zombies im Zoo

Nachts im Zoo, da sind die Zombies los.

Aber da die Zootiere in diesem locker-lustigen Animations-Monsterfilm von Ricardo Curtis und Rodrigo Perez-Castro nach dem Drehbuch von James Kee und Steven Hoban inspiriert vom Comic von Clive Barker nächtens auch Zombiefilme schauen, haben sie Ahnung von Dramaturgie (wie die Filmemacher selbstverständlich auch) und wissen jeweils, in welchem Akt sie sich befinden und wie es ausgehen wird und dass vorher das Monströse nochmal riesig sich aufblähen wird. Was der Angelegenheit eine zusätzliche Leichtigkeit und damit auch Lustigkeit verleiht.

Der Fim fängt damit an, dass der Zoo schließt. Er heißt Colepepper Zoo. Sein Wiedersehensspruch lautet: Later Alligator. Über dem Eingang gibt es die Uhr mit Tiermarkierungen statt Zahlen und ein mechanisches Glockenspiel dreht seine Runden. So ist schon für Stimmung und Unterhaltung gesorgt, wie doch so mechanische Vorgänge ihren Reiz haben.

Es wird ruhig im Zoo. Die Wärterin schließt ab. Manche Tiere wissen, wo der Schlüssel hängt.

Dann passiert, was monsterfilmerfahrene Zootiere längst befürchten (oder gar erhoffen?). Es gibt einen Einschlag im Zoo aus dem Weltall. Kein Meteorit, sondern ein Zombiemonster, was für die Unterhaltung, die Ängste und Aktionen der Nacht sorgen wird, was aber auch manche Tiere zusammenschweißen wird und der Wöflin Grace bewusst macht, dass sie zum Überleben das Rudel braucht.

Grace und ein neu eingelieferter Puma, zu denen gesellt sich noch ein kleines Flussnilpferd, sind das zentrale Trio, das den Zuschauer vergnüglich durch die Verwicklungen, Verwandlungen und das Chaos und die Action in der launig animierten Tierwelt führt – nein Zombietum lässt sich nicht mit Seife abwaschen!

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