Schablonenhaftes Hit-and-Run nach Mord am Schlüsseldienstmann
Sie wühlen weiter im Dunkeln, reimen sich ein paar Dinge zusammen. Einen gewissen Charme hat die private, die Rentnerseite der beiden Kommisssare und zum Teil die freischaffende Wiederaufnahme der Ermittlertätigkeit; wobei sie zu oft, speziell Batic, in ihre Ermittlerroutinen zurückfallen, wähend Leitmayr sichtlich Spaß an der neuen Rollennuance hat. Insgesamt wäre Spielraum für deutlich mehr Reiz.
Für solche Durchschnittsschablonendrogenkrimiware braucht es wirklich keinen Tatort. Schade, dass der Abschluss dieser Protagonistenreihe solch austauschbare Schlussverkaufs-Sonderangebot ist, die so gar keinen neuen Aspekt des Drogenproblems beleuchtet.
Wirkt, wird spätabends gesendet, einschläfernd; wegen null Überraschung. Nicht mal spannend gebaut und inszeniert. Das Potential an Reiz, was die Konstellation der Rückkehrer bietet, in keiner Weise ausgeschöpft. Zu schwerfällig inszeniert und geschrieben, was wohl inspiriert sein soll durch das Genre der leichten Gaunerkomödie.
Nichtssagendes Fernsehen ist das und wirkt bemüht, konstruiert und so beliebig, ja, extrem langweilig, weil es ersichtlich Konstrukt um des Krimis willen ist und nicht Krimi wegen menschlicher Beweg- und Abgründe. Bis zuletzt arbeiten sie mit verlangsamenden Rückblenden. Und dann die Art Location für den Countdown, so was von abgedroschen, schade um jeden Gebührencent!
Die Auflösung folge am 6. April im Ersten. (es ist doch schon der 6. April um 22.45 Uhr); wird eh kaum jemanden mehr interessieren.
Rote Karte des Zwangsgebührenzahlers!
Im übrigen bin ich der Meinung, dass dieses demokratisch eminent wichtige, gigantische Gemeinschaftswerk eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks sozial unfair zulasten einkommensschwacher Haushalte finanziert wird.