Gaudium Zombicum
Ein Forschungssatellit der Nasa stürzt 1979 ab. Ein Tank mit gefährlichem Inhalt verirrt sich nach Australien. Das Gefahrengut dort wird unter Forscherverlust geborgen und in einem Lager in Amerika sicher aufbewahrt.
Jahre vergehen. Liam Neeson als Robert Quinn weiß Bescheid über die Angelegenheit und weist in regelmäßigen Abständen die Behörden auf die Risiken hin. Ein Temperaturanstieg könnte Gefahr bedeuten. Er wird nicht ernst genommen.
Mit der Bewachung ist es so eine Sache. Chefwächter Griffin (Gavin Spokes) ist korrupt durch und durch. Die Bewachung übernimmt an einem Abend der junge, auf Bewährung entlassene Teacake (Joe Keery). Sonst arbeitet dort noch Naomi (Gerogina Cambell). Die sind die beiden jungen Naiven, die unbedingt den Job brauchen und die in ein irrwitziges Chaos hineingeraten werden.
Denn irgendwas stimmt nicht in dem Lager. Es piepst und piepst immer wieder von irgendwelchen Seiten. Die zwei jungen Leute sind neugierig, begeben sich auf Erkundungstour. Sie haben keine Ahnung, auf was sie sich einlassen.
Inzwischen ist bei Quinn ein Alarm eingegangen. Er macht sich auf den Weg. Das ist ein gekonnt gesponnener Handlungsfaden im Buch von David Koepp, das Jonny Campbell genau so gekonnt verfilmt hat. Einerseits steigern sich die üblen Ereignisse. Andererseits ist Hilfe, Quinn hat als Begleitung Trini Romano (Lesley Manville), auf dem Weg.
In einer der Lagerboxen hat sich Ma Rooney (Vanessa Redgrave) eingeschlossen, eigentlich wollte sie sich erschießen, machte aber erst ein Nickerchen. Da holt sie das Infektions-Chaos unsanft in die Zombie-Gegenwart.
Es ist ein Film mit vielen Erläuterungssätzen, der lustvoll spielt mit dem, was das Zombie-Genre hergibt. Es ist ein Film, der unter die Kategorie Popcorn-Kino bestens zu verorten ist. Und am Knotenpunkt der Zuständigkeit und gleichzeitig des Misstrauens sitzt als vertrauenswürdige Figur Abigail (Ellora Torchia).