Kommentar zu den Reviews vom 5. Februar 2026

Heute tut sich im Kino eine extrem weite Spanne zwischen Furcht, Schrecken und Glück auf, geographisch wie psychologisch. In Südkorea zeigt sich eine Kluft zwischen Gegensätzlichem: Zwischen einer Einheimischen und einem Europäer vibriert es ganz zart und ein anderer Südkoreaner überschreitet sämtliche Grenzen des Anstandes, des Erlaubten, des Legalen und des guten Geschmacks, wie er um sein wirtschaftliches Überleben kämpft. In Amerika gibt es einen verwirrenden Einblick in die Bilderkatastrophen im Kopf eines Künstlers. Ein Paradejugendlicher steht im Zentrum einer deutschen Literaturverfilmung. Im Irak soll ein Mädchen für einen Massenmörder etwas Feines zubereiten. Für eine koreanischen Boyband gibt es einen Konzertfilm. An den milden Gestades eines idyllischen Alpenrandsees in Italien hat sich das Glück rar gemacht. Im Hohen Norden jenseits des Plarkreises sollen junge Menschen Freiheit von der Netzwelt und Selbstvertrauen gewinnen. An der Küste des Nordsees wird versucht, ein Stück deutscher Literatur kinematographisch zu verlebendigen.

Kino
NO OTHER CHOICE
Der Kapitalismus zwingt einen ja dazu.

WINTER IN SOKCHO
Verhalten-zart koreanisch-französische Begegnung

RETURN TO SILENT HILL
Künstlertraumata? Menschheitstraumata?

UNGEDULD DES HERZENS
Deutsche Literaturverfilmung

EIN KUCHEN FÜR DEN PRÄSIDENTEN
… auch wenn er ein blutrünstiger Diktator und Massenmörder ist.

ARCHITEKTUR DES GLÜCKS
Von einem Dorf, das vom Glücksspiel verlassen wurde.

STRAY KIDS: THE DOMINATE EXPERIENCE
Aus dem Fanshop

FOLKTALES – MIT SCHLITTENHUNDEN INS LEBEN
Die Nornen stricken an ihren roten Schicksalsfäden.

DER SCHIMMELREITER
wird doch nicht etwa Schimmel angesetzt haben?

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