36 Muscheln,
so groß ist Spongebob inzwischen. Das weckt Wünsche nach mehr als nur Seifenblasenpusten mit seinem Freund Patrick. Mr. Krabs will er beweisen, dass er jetzt ernst genommen werden muss. Dafür lässt er sich auf ein sagenhaftes Abenteuer mit dem fliegenden Holländer ein, der für alle Zeiten mit seinem Geisterschiff auf den Weltmeeren unterwegs ist. Das ist nicht ungefährlich.
Schwammkopf muss mehrere Prüfungen absolvieren und in die Tiefen des Meeres abtauchen – vorbei an den Sirenen. Er gerät in eine schier aussichtslose Lage. Aber Rettung in Form von Krabs ist unterwegs.
Es ist eine quirlig-vergnügte Animationswelt, um keinen Gag verlegen und scheint inspiriert von der Freiheit, die für die frühen Disney-Zeichentrickfilme typisch war. Sie ist schnoddrig, respektlos, schnörkellos und lässt sich nichts gefallen.
In der deutschen Synchro könnte sie ruhig noch etwas pfiffiger sein. Sie nennt den Schwammkopf auch mal Minon; es gibt durchaus Parallelen der beiden Figuren, dass sie abstrakt sind, dass sie gelb sind, dass sie kämpferisch sind und nicht auf den Kopf gefallen und trotzdem sich ein Stück Naivität bewahrt haben, was sie in Fallen rennen lässt, aber ihr Pfiff hilft ihnen, sich daraus zu befreien.
Es sind Muntermacherfiguren voller Humor; das krasse Gegenteil des Bierernstes der Cameronschen Avatar-Welt, die eben in in dritter Folge gestartet ist und irgendwie stehengeblieben scheint. Das können Schwammköpfe gar nicht, die kämpfen ständig ums Überleben, die sind Stehaufmännchen. Diese Eigenart führt dazu, dass sie Freunde haben und Figuren, die sie unterstützen und ihnen beistehen, ihnen aus der Patsche helfen.