Animatronics
sind roboterisierte, bis zu menschengroße oder gar größere Spielzeugfiguren.
Hier im Film von Emma Tammi nach dem Drehbuch von Scott Cawthon sind es Teddys und sie entwickeln, wie es sich für einen halbwegs seriösen und tauglichen Horrorfilm für die kalte Jahreszeit und zum saisonalen Gebrauch gehört, sozusagen freischaffende Boshaftigkeiten, die bis zum Mord gehen können. Vier von diesen Teddys sind die Attraktion im Familienparadies „Freddys Fazbears“.
Wie es sich weiter für einen soliden Horrorfilm gehört, braucht es eine Vorgeschichte. Die findet 1982 statt. Ein Mädchen wird mitten aus dem Familienunterhaltungsnachmittag heraus Opfer einer dieser roboterisierten Teddyfiguren. Bildlich wird das eindrücklich gezeigt, wie es, nachdem es um sein Leben gerannt ist, auf einer Bodenfalle der Bühne landet, hinunterstürzt und dann von einer Skelettmarionette in die Höhe getragen wird.
20 Jahre später setzt die eigentliche Handlung ein. In diese wirkt selbstverständlich die Vorgeschichte hinein. Sie ist hochlebendig in der elfjährige Abby (Piper Rubio); diese präpubertären Mädchen und die geheimen Kräfte. Abby lebt allein mit ihrem Vater Mike (Josh Hutcherson). Der wiederum lernt Vanessa (Elizabeth Lail) kennen. Auch sie steht in einer Beziehung zu den Ereignissen von vor 20 Jahren. Sie hat Angstvisionen, ist in psychiatrischer Behandlung.
Abby wiederum ist eine talentierte Roboterentwicklerin. Passend dazu sollen sie und ihre Mitschüler für eine Robotnik-Messe Ausstellungsstücke für den Wettbewerb basteln.
Freddys Fazbears steht seit dem Vorfall von vor 20 Jahren leer. Die Lokalität wird entdeckt von einem Reporterteam der „Spectral Scoopers“, das sind junge Leute mit noch einer ziemlich großen Kamera. Ein Michael (Freddy Carter) will ihnen die Lokalität zeigen. Er gibt sich als Security aus. Hier kommt es zu einigen Ereignissen, die der Film dann aber vorerst wie zu vergessen scheint; vielleicht zu spät erinnert er sich dieses Handlungsfadens, da, wo er sich schon bedrohlich in reine Spukbahngeschichten unter Verlust jeglichen Logikhaltes zerfaselt hat.
Bis dahin allerdings führen alle Wege von Abby einerseits und Vanessa und Mike andereseits in Richtung Geister- und Robotniklokalität mit unewartetem Eingreifen der Roboter selber, wozu aber immer wieder menschliches Eingreifen nötig ist, denn auch Roboter kennen eine Art Gefangenschaft und damit inbegriffen den Freiheitsdrang.