Rock-a-Doodle

Vom Hahn, der die Sonne herbeikräht.

Das scheint das kleine Geheimnis des Friedens auf unserer Farm zu sein. Alle glauben, der Hahn Sir Rock locke mit seinem Krähen die Sonne hervor und starte den Tag. Deshalb leben sie alle glücklich und in Frieden.

So fängt das Märchen an, das Don Bluth nach dem Drehbuch von David 1991 so quirlig animiert hat, dass man glauben möchte der frühe Walt Disney sei am Werk gewesen.

Dieses wunderbare Kinowerk erlebt eine verdiente Kinowiederaufführung.

Allerdings missfällt der Friede auf der Farm dem Großfürsten, der finsteren Eule. Sie schickt einen schwarzen Hahn, damit er Sir Rock erledige. Den Kampf gewinnt dieser zwar, aber er vergisst deshalb das Krähen. So fliegt auf, dass die Sonne auch ohne sein Krähen aufgeht. Er verlässt enttäuscht die Farm in Richtung Stadt.

Das bekommt dem Land schlecht, Unwetterkatastrophen, wie wir sie menschengemacht inzwischen ausgiebig kennen, lassen es regnen und regnen und alles wird überschwemmt. Zu allem Unglück wird der kleine junge Edmund in eine Katze verwandelt.

Diese macht sich mit einem Hund, einer Maus und einem Vogel auf in die Stadt. Das könnten die Bremer Stadtmusikanten sein. Sie wollen den Hahn zurückholen, um ihren Frieden wiederherzustellen. Das wird ein aufregendes Abenteuer, bei dem sie zusammenhalten und auch listig sein müssen. Denn Sir Rock ist inzwischen ein großer Rockstar geworden, unnahbar. Ihn aus den Fängen seiner Managers zu befreien, der versucht, sie mit Daisy zu betören, ist eine Herausforderung für das Quartett.

In der Stadt gibt es großartige Shownumnern begleitet von chorischem Gesang. Der Film wirkt so frisch und keck, ja und auch aktuell, als kenne er den Begriff Altern überhaupt nicht, sprüht nur so vor Form- und Farbfreude.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert