Arkie und die Stadt des Lichts

Mädchen mit Augenklappe

und nicht nur das, Protagonistin Arkie, etwa 8 Jahre alt, das wäre vielleicht auch die ideale Altersangabe für die jungen Zuschauer, hat statt der einen Hand nur einen Haken und statt des anderen Armes eine Tentakel und dazu eine Augenklappe. Die Nicht-Perfektion des Menschen ist somit etabliert und damit auch Dr. Maybees Interesse an der Perfektionierung.

Dr. Maybee lebt in der Lichterstadt und was er für seine Experimente braucht, ist die DNA von Tentakelwesen. Auf die wird in der Stadt Jagd gemacht; deshalb sind sie dort kaum mehr zu finden. Einzig auf der Halbinsel lebt noch ein intakter Oktopus, es ist der Vater von Arkie. Er gerät ins Visier von Dr. Maybee, der in futuristischen Labors arbeitet, und seiner Helfer, die in fantasievollen Raumgefährten durch den Kosmos streifen und sich die Belohnung bei dessen Ergreifung versprechen.

Die komische Paarung Bunniguru und Egg, sind zwei von denen, die auf die Belohnung scharf sind und die mit einem originellen Gefährt das All durchstreifen, die sich dann lieber mit Arkie anfreunden als sie einzufangen und mit ihr saftige Abenteuer erleben auf der Suche nach ihrem Vater. Dieser, der Oktopus, allerdings ist in die Fänge von Dr. Maybee geraten.

Was die Australier sich alles trauen, Craig Behenna, Matt Everitt und Nathan Jureviciusen als Drehbuchautoren und Ricard Cussó und Tania Vincent als Regisseure: kindgerechte SciFi zu dem Thema Menschenmanipulation in fantasievoller Ausstattung und wie es sich gehört mit einer zentralen Vater-Tochter-Beziehungsgeschichte und auch noch eine gute deutsche Nachsynchronisation. Aber auch die Weisheit findet ihren Platz in dieser bunten Welt, ein alter Baum und als Lebenshilfe kann ein Sprichwörterbuch dienen, von dem vor allem der Satz vom Gutes-Tun abfällt. Als Transportmittel in andere Welten kann nebst ruckligen Raumgefährten auch der große Wirbelwind der Blätter dienen.

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