Meteoritenkrieg
Kinderfilm?
Nachdem im ersten Paw Patrol der Kinofilm die Katastrophen menschengemacht und irdisch waren (Herr Bürgermeister Besserwisser sorgt für Chaos-Feuerwerk), expandiert die neue Ausgabe in den Weltraum, will die Kinder wohl mit Sternenkrieg- und Superheldendimensionen sozialisieren. Wenn das mal nicht zu viel ist, was sich da Regisseur Cal Brunner, der mit Bob Barden und Shane Morris auch das Drehbuch geschrieben hat, ausdenkt.
Da ballert es ganz schön, wenn der Meteorit auf die Erde zustürzt und die Paw Patrol, diese niedlichen Hundehelden, die Abenteuerstadt davor retten müssen. Das geht nicht ohne Kristalle, die Superkräfte eines Superhelden verleihen.
Um die Kristalle geht vorher der Kampf. Sie sind begehrt wegen der Kräfte, die sie ihrem Träger verleihen. Victoria, die verrückte Wissenschaftlerin, die behauptet gar nicht so verrückt zu sein, schafft es, in den Besitz der Kristalle zu gelangen. Vorher hat sie in der initiierenden Szene auf einem Schrottplatz einen Magnetkran dreist geklaut. Mit diesem will sie einen Meteoriten einfangen.
Aber Victoria hat nicht mit der Paw Patrol gerechnet. Die nehmen ihre Aufgabe nach wie vor ernst. Sie sind einsatzbereit, wenn es brennt oder wenn ein Unglück passiert. Und sie bekommen, das ist schon niedlich, Nachwuchshunde die auch mitmischen wollen, in dem Rettergeschäft.
Herr Besserwisser ist wieder mit von der Partie, aber so recht bürgermeisterlich agiert er nicht mehr. Er ist jetzt Ex-Bürgermeister. Dafür hat er drei Kätzchen. Und zu einem Kristall kommt er zwischenzeitig auch; hat aber bei ihm nicht unbedingt die gewünschte Wirkung; eher Katastrophenfilmpotential, auch mit den Aktionen mit den Learjets von Air-Besserwisser. Der Grundgedanke der Paw Patrol, dieser Gemeinwohl-Einsatz für die Stadt, der kommt als solcher hier vielleicht etwas zu kurz.