Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutant Mayhem

Kampf um Anerkennung

Diese Teenager, mutierte Schildkröten, sind krasse Außenseiter und möchten von Menschen nicht gesehen werden. Sie werden von einer ebenfalls mutierten Erfinderratte bevatert.

Wir lernen sie kennen, sie mit den bunten Augenbinden um den Kopf, wie sie in menschlichen Revieren „einkaufen“, allem voran Trinkyogurth, immer außerhalb des Fokus von Überwachungskameras und Securities. Weil sie auf dem Rückweg auch noch einen Film schauen, setzt es eine Schelte von ihrem Erfinder-Rattenvater.

Unterwegs treffen sie die Journalistin April. Der wird der Motorroller geklaut. Den beschaffen sie ihr wieder. Sie kommen ins Gespräch. Sie möchte nur zu gerne einen Bericht über sie machen. Medien, in den Medien sein, das ist auch für die mutierten Schildkröten Teenies ein Reiz.

Vorher noch erfahren wir etwas über ihre Entstehung durch eine Art Chemieunfall und wie die Ratte sich ihrer angenommen hat. Zu gerne allerdings würden sie auf eine menschliche Schule gehen, gesellschaflich akzeptiert werden.

Es ergibt sich bald die Gelegenheit, Aufmerksamkeit zu erreichen und Talent zu zeigen, wie in New York ständig gefährliche, radioaktive Speichereinheiten geklaut werden. Die menschliche Polizei mit ihrer Fahndung bleibt erfolglos. Hier könnten die Ninja Turtles ihre richtiggehend artistischen Stadtindianerfähigkeiten zeigen. Sie sind auch erfolgreich, sehen sich allerdings mit dem Gegner Superfly konfrontiert, mit dem sie überraschenderweise eine gemeinsame Geschichte verbindet.

Die Geschichte selbst läuft vielleicht vom Moment der Begegnung mit der Journalistin an etwas arg in ausgefahrenen Storytellingbahnen ab, was in einer merklichen Diskrepanz zur originellen Bildgestaltung, zum frechen Comic-Design, zu den quietschfidelen und quietschfrechen Zeichnungen steht. Die deutsche Synchronspur ist absolut passabel.

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