Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben

Diese Mittelalter-Fantasy-Welten

Edgin (Chris Pine) ist ein ehrlicher Dieb. Ein Schicksalsschlag hat ihn dazu gemacht (Frau früh verloren).

Bei einer waghalsigen Diebestour in eine Hochsicherheitsinsel wird er gefasst. Jetzt sitzt er ein mit seiner Mitstreiterin Holga (Michelle Rodriguez) in einem mittelalterlichen Hochsicherheitsknast; die massiven Details eines solchen Ungetüms von Kerker zu schildern, macht den Machern John Francis Daley und Jonathan Goldstein, die mit Michael Gilio auch das Drehbuch geschrieben haben, sichtlich Spaß. Wie das überhaupt der Untertext des Filmes sein dürfte: so richtig auf den Mittelalterputz hauen.

Für die Gefangenen, die an schwere Ketten gefesselt sind, die außerdem noch in eine Bodenschiene eingelassen sind, dürfte es weniger spaßig sein.

Der ehrliche Dieb kommt vor einen Rat, der ihn nach zwei Jahren Haft begnadigen könnte. Allerdings fehlt bei dem Board ein Greifvogelungetüm, das die Hintergründe der Verfehlungen von Edgin kennt und also für ihn sprechen würde.

Nach gewaltsamer Flucht mit diesem Vogel machen sich Edgin, Holga, Xenk (Regé-Jean Pagé), Doric (Sophia Lilis) und Zauberer Simon (Justice Smith) gemeinsam auf die Suche nach einem mystischen Helm, mittels welchem die Bande versucht, ihren Fehler von einsten wieder gutzumachen. Zwischendurch gibt es groteske Befragungen von längst Begrabenen – es sind jeweils genau 5 Fragen zugelassen; auch da machen sich die Macher mehr als nur einen Joke draus.

Die Reise führt in mystische Fantasy- und Fabelwelten, wie das Genre sie liebt und wie sie genregerecht eingesetzt werden.

Es ist also durchaus eine moralische Geschichte, in der es auch um Freiheit und gegen die Tyrannei geht, um Gerechtigkeit, um Gut und Böse, was malerisch unterstrichen wird durch passende Drehorte in Island und Nordirland.

Der Film dürfte den Fans des Genres zupaß kommen.

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