Der kleine Nick erzählt vom Glück

Der kleine Nick und seine beiden Väter

Der von einer Armada von Computerspezialisten angerichtete, kunstvolle Film von Amandine Fredon und Benjamin Massoubre nach dem Drehbuch von Michel Fessler, Anne Goscinny und René Goscinny, erzählt die Entstehungsgeschichte der Zeichenfigur des kleinen Nick.

Filme über den kleinen Nick und seine Erlebnisse zuhause, mit seinen Freunden und in der Schule gibt es bereits: Der kleine Nick auf Schatzsuche oder Der kleine Nick.

Hier im Film wird als Animation berichtet, wie der Zeichner Jean-Jacques Sempé und der Autor René Goscinny sich kennelernen und die Figur des kleinen Nick erschaffen.

Erst macht Sempé eine Zeichnung und Goscinny ersinnt die Texte dazu. Hier ist die Zeichenfigur Nick oft im Gespräch mit seinem Schöpfer, dann ist er wieder zuhause bei Mama und Papa, sie freuen sich auf einen Fernseher.

Der Film fängt 1955 an und Nick ist später begeistert, dass er auch seine Schöpfer im Fernsehen sehen kann; dass er im Kleinbürgermilieu angesiedet wird.

Der Film geht von Sempé-Zeichnungen aus und bearbeitet diese, lässt sie zu laufenden Bildern werden und erzählt auf diese Art kleine Begebenheiten aus dem Leben von Nick, wie er Freunde findet, wie sie ins Schullager fahren, wie sie dort fischen.

Der Film kann gesehen werden als eine würdige Hommage an zwei ungewöhnlich kreative Künstler, die durch die Zusammenarbeit auch zu Freunden geworden sind. Goscinny ist bereits 1977 gestorben, während Sempé dieses Jahr im August verschieden ist. Der Film kann in gewissem Sinne auch eine Bildungslücke schließen, für Leute, die nichts über die Hintergründe des charmanten Buben, der als kleiner Nick berühmt wurde, wussten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.