Die Legende der Weihnachtshexe – La Befanan vien die Notte: Le Origini

Gegen eine Hexe ist selbst die Polizei machtlos
Kindermonumentalabenteurfilm

Monumentalepos über die Vorgeschichte der Febana, Unsere Lehrerin-Die Weihnachtshexe – La Befana vien die notte.

Alles andere als weihnachtlich ist diese Vorgeschichte, die Geschichte von Paola (Zoe Massenti), die kurz davor steht, als Hexe verbrannt zu werden.

Ein Film, der im Mittelalter spielt, im geistig düstersten Mittelalter, aber auch mit viel Kostüm, Mantel, Degen, prächtige Uniformen und dem Glauben an Hexen, ein Abenteuerfilm, ein Hit-and-Run-Film.

Alle sind hinter einer goldenen Statue her, die einen wichtigen Brief an den Papst enthält. Paola ist alles andere als eine Weihnachtsfee. Sie will nur Gold, Geld, Reichtum, tun, was ihr gefällt, und schon gar nicht Kinder haben oder dem kindlichen Heiratswunsch des rundlichen Freundes Chicco (Mario Luciani) nachgeben. Sie ist rein egoistisch; also, dass sie die Weihnachtsfee ist, die Kinder glücklich machen soll, die Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern soll, darnach sieht sie gar nicht aus.

Aber Paola ist selbstbewusst, eigenwillig, auch wie sie von der Hexenverbrennung in letzter Minute von Dolores (Monica Bellucci) gerettet und in ihr Hexenhaus im Wald mitgenommen wird. Hier sind lauter solche Kinder, Waisenkinder, die die Hexe vor der Verbrennung gerettet hat. Aber die Polizei, allen voran der Marchese (Alessandro Haber), ist ihr auf den Fersen, denn sie hat die goldene Statue samt Brief gestohlen. Bis die Polizei, immer auch mit der nötigen Dummheit ausgestattet, ihrer endlich habhaft wird, hat sie von der Hexerei bereits so viel gelernt, dass sie sich wehren kann.

Es wird eine actionreiche Abenteuergeschichte aus dieser Jagd nach dem Brief und der Statue, denn der Polizeimeister will aus Selbstschutzgründen auf gar keinen Fall, dass der Papst den Brief bekommt; seine Gegenspielerin ist Paola, die auch auf die Hilfe von Dolores und den anderen Kindern rechnen kann, teils auch auf die von Chicco. Aber im Milieu der Zauberei geht auch so manch Zauber daneben oder gerät so manch Zauber in falsche Hände, so dass wie bei einem aufregenden Fußballspiel immer die eine Mannschaft den Ball verliert und ihn sich wieder zurückerobert, bis zum allerletzten, hier selbstverständlich glücklichen Ende, nach all den Intrigen, Lügen, Morden, Verstellungen, Verkleidungen, Betrügereien und diversen Gewalt- und Zauberanwendungen.

Ketten der Tyrannen sprengen und Kinder zum Lächeln bringen. Es riecht nach Polenta, es regnet durchs Dach, Dolores.

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