Kommentar zu den Reviews vom 26. Mai 2022

Hier reduziertes Angebot, da sich diese Woche doch alles um Cannes dreht, wo das Weltkino im Mittelpunkt steht. Aber man muss nicht unbedingt nach Cannes reisen, um Aufregendes zu erleben. Besonders thrilling ist die Versöhnungsgeschichte aus dem Baskenland, atemberaubend. Unterhaltsam ist der Versuche einiger junger Menschen, auf originelle Art an die Dringlichkeit der Rettung des Planeten zu erinnern. Vielleicht wird es das Coming-of-Age des Jahres, was eine gewisse Mia wie in Zuckerwatte gebadet erlebt. Eigentlich ein Fernsehfilm, die Hommage an eine deutsche Fotojournalistin. Und ein Produkt deutscher Subventionskunst lässt die Frage aufkommen, ob der Subventionstümpel nicht allzu abgestanden ist; cannestauglich dürfte der Film jedenfalls nicht sein. Auf DVD gabs einen Hai, keinen weißen zwar, aber auch einen recht tauglichen.

Kino

MAIXABEL – EINE GECHICHTE VON LIEBE, ZORN UND HOFFNUNG
Nach Jahren des Teorrors ist Versöhnung mit der ETA wie auf pures Glatteis sich begeben.

EVERYTHING WILL CHANGE
Den Planeten mit einem Kunstkniff von der Zukunft aus retten

MIA AND ME – DAS GEHEIMNIS VON CENTOPIA
Bunter und süßer verpackt wurde wohl kaum je eine Coming-of-Age-Einhorn-Geschicht.

DIE BILDERKRIEGERIN
Doku/Reenactment über eine berühmte deutsche Kriegsfotografin

ALLES IST IN BESTER ORDNUNG
Das mit der Ordnung ist an sich so eine Sache, das mit der besten – und dies im deutschen Subventionskino – erst recht.

DVD
THE REQUIN – DER HAI
Quality-Time mit Hai?

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