Kommentar zu den Reviews vom 19. Mai 2022

Heute dominieren im Kino die kostbaren, kleinen Filme, lauter Kleinodien. Über einen Country-begeisterten amerikanischen Nobelpreisträger, über einen Deutschen, der in der Überforderung das Ziel sieht, über ein unkommentiertes Alltagsleben in Texas, über eine schräg-familiäre Stasigeschichte und über einen Wiener, der als Gefängnislehrer etwas erledigen will. Im TV gab es einen ganz und gar unfertigen Polizeiruf.

Kino
JIM ALLISON – PIONIER, KREBSFORSCHER, NOBELPREISTRÄGER
Skepsis dem Plausiblen gegenüber machte ihn erfolgreich – und das Mundharmonikaspiel.

JONAS DEICHMANN – DAS LIMIT BIN NUR ICH
Mental immer dem älteren Bruder hinterher

ONE OF THESE DAYS
Kino kann wirklich so tun, als ob es das Leben zeigt, wie es ist.

STASIKOMÖDIE
Die kuschelige Familienatmosphäre scheint das Hauptneed von Leander Hausmann zu sein – und die Sehnsucht nach der Jugendzeit.

FUCHS IM BAU
Wann zieht sich ein Fuchs in den Bau zurück?

DVD
HARALD NAEGELI – DER SPRAYER VON ZÜRICH
Abseits vom heißlaufenden Kunstmarkt: Kunst am Bau oder Sachbeschädigung?

GRENZLAND
Die ganze Welt wie in einem verwunschenen magischen Spiegel

TV
POLIZEIRUF 110: DAS LICHT, DAS DIE TOTEN SEHEN
Vor lauter Begeisterung am Fotoshop haben die Macher vergessen, eine Geschichte zu erzählen.

WOIDBOYZ – HILFE IST UNTERWEGS
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen beim Yolutube-Mimikry

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