The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt

Willkommen in der Vergangenheit

Nein, dieser Film von Aaron und Adam Nee nach dem Drehbuch von Oren Uziel, Dana Fox und Adam Nee ist keineswegs nostalgisch. Er zeigt einfach die Liebe zum ordentlichen Dschungel-Abenteuerfilm wie er im ‚Indiana Jones‘ einsten gipfelte.

Dschungelabenteuerfilme gibt es wohl schon praktisch seit es das Kino gibt. Immer war es eine Faszination, darin wunderbare Schauspielerinnen zu sehen, in engen Stadtkleidern und Stöckelschuhen. Das muss auch Sandra Bullock beeindruckt haben. Sie realisiert sich hier als Mitproduzentin einerseits und als Schauspielerin andererseits in der Rolle der Loretta, einer Autorin, die Dschungelabenteuerfilme schreibt, diesen Traum.

Loretta soll in der Heutezeit in den USA mit Alan (Channig Tatum) ihr neues Buch präsentieren. Sie verhaut den Auftritt. Sie wird entführt von einem Abigail Fairfax (Daniel Radcliffe) auf eine einsame Insel im Ozean. Hier werden Grabungen nach einer verlorenen Stadt durchgeführt.

Loretta kann dank ihrer Hyroglyphen-Fantasie im eben präsentierten Buch eine bestimmte Schrift entziffern, um einen Schatz zu finden. Das macht sie für Schatzräuber interessant.

Das wunderschön, aber eben auch allzu bekannt gemachte Dschungelabenteuer kann beginnen, wie Alan sie befreit von Fairfaix und die beiden allein im unendlichen Dschungel, ohne Auto, ohne Handy unterwegs sind, sie im schillernden, hautengen Paillettenhosenkleid.

Keine Situation wird ausgelassen, wo dieses Kleid nicht komisch und deplaziert wirken könnte.

Es kommt zu einer Verfolgungjagd. Sympathisch ist, dass der Film mehr auf händische Action setzt als auf Conputeranimationseffekte.

Diesen Film zu schauen ist wie eine Reise in die Kinovergangenheit. Die Stars sind allesamt Augenfänge von Sandra Bullock über Channing Tatum, Daniel Radcliffe bis zu Brad Pitt.

Wo würde ich diesen Film schauen? Wenn ich aus irgend einem Grund in einem Provinznest feststecke und im einzigen Kino würde dieser Film gezeigt, das wäre dann Vergnügen pur, gerade auch in der Harmlosigkeit und geistigen Unaufgeregtheit, in der der Film daherkommt.

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