Lebenslinien – Und dann Paralympics-Star (BR, Montag, 7. März 2022, 22.00 Uhr)

Was ist Heimat?

Das geht tief, das ist die Familie, das sind die Freunde. Darin und dafür lebt Gerd Schönfelder, der Protagonist dieser Lebenslinien von Stefan Panzner, Redaktion Christiane von Hahn, die eine spannende Geschichte von einem interessanten Menschen erzählen mit unglaublichen Höhen und Tiefen.

Um auf diesen Begriff zu kommen, müssen keine alten Schul- und Wohnhäuser aufgesucht werden. Diesem Heimat-Begriff hängt nichts Tümelndes an. Er beschreibt vielmehr ein ausgefülltes Leben.

Der quirlige, aufgeweckte Junge lebt mit den Freunden seine Jugend aus. Skifahrerisch talentiert könnte er auf ein Sportinternat in den Alpen gehen, eine Profisportlerkarriere anpeilen. Gerd zieht es wegen den Freunden und der Familie vor, in der Oberpfalz zu bleiben. Auch dort kann man skifahren. Für die Familie, für die Freunde tut er alles. Das ist die oberste Priorität.

Wie er einem Freund etwas helfen will und er zu spät dran ist, kommt es zu einem verhängnisvollen Unfall, der ihn einen Arm kostet. Aber just die Familie und die Freunde sind es, die ihn wieder auffangen. Für einen 19-jährigen ist das ein schlimmer Schicksalsschlag. Aber es ist nicht Gerds Art, sich hängen zu lassen.

Es brauchte noch den Blick in eine Zeitung, die von der Nationalmannschaft mit körperlich Behinderten berichtet; damit war die Lunte gelegt für eine Goldmedaillenkarriere, wie sie einmaliger nicht sein kann. Hier sind die Lebenslinien wieder einmal wunderbar ganz bei sich.

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