Eiffel in Love

Ein Stück Architekturgeschichte

angereichert und süffig genießbar gemacht mit einer Liebesromanze nach dem Motto, sie sahen sich, sie liebten sich, aber es hat nicht sollen sein und Jahre später laufen sie sich wieder über den Weg, aber jetzt droht der Skandal.

Caroline Bongrand hat diese Geschichte erfunden und mit historischen Fakten über Gustave Eiffel (Romain Duris) angereichert; Martin Bourboulon hat es geschmeidig und mit viel Dunkel, viel Kostüm, vielen Hüten und prima Darstellern zur Herstellung des Historieneffektes inszeniert.

Die Rückblenden betreffen einen Brückenbau von Eiffel als jungem Architekten im Süden Frankreichs. Hier lernt er Adrienne Bourgès (Emma Mackey) kennen und lieben. Aber die Eltern vermasseln die Heirat. Die Liebenden verlieren sich aus den Augen.

Über 20 Jahre später ist Eiffel mit einem U-Bahn-Projekt in Paris beschäftigt. Ein Architekturhighlight wird für die Weltausstellung von 1889 gesucht. Eiffel gewinnt den Wettbewerb mit der 300 Meter hohen Stahlkonstruktion.

Der Film gibt einen kurzweiligen Abriss über verschiedene Stationen der Bauarbeiten, die immer wieder in Frage gestellt werden. Aber Eiffel setzt das Projekt eisern durch. In der Zeit begegnet ihm Adrienne wieder. Die ist inzwischen verheiratet. Aber die Liebe ist nicht erloschen.

Ursprünglich sollte der Turm nur für 20 Jahre stehenbleiben. Aber Eiffel hat bald gemerkt, dass er den Turm nicht wieder zurückgebaut haben möchte. Da gibt es eine signifikante Szene, wie er seinen Arbeitern aufträgt, ab sofort die Eisenteile nicht mehr mit Bolzen, sondern mit Nieten zu verbinden. So soll auch die Liebe ewig halten.

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