Saw – Spiral

Korrupte Polizisten im Visier

Dies ist ein knallharter Revengefilm, der hochkonzentriert und in grausamen Bildern Rache nimmt an korrupten Polizisten. Man sollte ihn allen Polizeischülern als abschreckendes Beispiel im Unterricht zeigen. Dann würde die Welt vielleicht eine bessere werden.

Das Thema ist vielleicht in den USA, wo der Film herkommt, von größerer Relevanz als bei uns; aber auch bei uns ist die Polizei nicht heilig.

Detective Zeke Banks (Chris Rock) wird als Assistent der Nachwuchsdetektiv William (Max Minghella) zur Seite gestellt. Zeke soll lernen, nicht mehr nur Alleingänge zu machen. Er ist der Sohn des Polizeichefs (Samuel L. Jackson).

Eine Mordserie zieht sich durch den Film. Ein Symbol, was der Täter immer hinterlässt, ist eine Spirale und spiralförmig schraubt sich die Grausamkeit, wie die Opfer misshandelt werden, hoch. Es sind immer korrupte Polizisten, die einen schauderhaften Tod erleiden; der Täter liefert Zeke detaillierte Hinweise auf die Korruption und wo die Opfer zu finden sein werden.

Darren Lynn Bousman inszeniert nach dem Drehbuch von Josh Stolberg und Pete Goldfinger packend und rasant; aber auch so, dass nie die Idee von Realismus oder Pseudorealismus aufkommt.

Es sind klar Bildspiele, die genährt sind aus einer tiefen Wut auf die Korruption bei der Polizei. Die Spirale nähert sich den beiden Detectives rasant. Um den Faden zur Realität nicht ganz zu zerschneiden, gibt es bei den ersten Gesprächen zwischen Zeke und William Hinweise darauf, wie das Privatleben von Detectives unter deren Job leidet. Das untermauert im Folgenden massiv die Bilderwelt und die grausamen Fälle, die nur ein Superhirn erdacht und vorbereitet haben kann. Spiel ein Spiel mit mir.

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