Dabei wollten sie doch nur Klicks!
Viele attraktive junge Frauen gibt es in diesem Film von Dave Jackson, der mit Andrew Gallacher auch das Drehbuch geschrieben hat. Nicht alle erleben das Ende des Filmes.
Sie müssen nicht unbedingt Katzenliebhaberinnen sein; aber, um das Ende des Filmes nicht zu erleben, kann das hilfreich sein. Katzen sind süß und mit ihnen lassen sich wunderbare kleine Filmchen ins Internet stellen; ja das kann zu sehr vielen Klicks führen.
Claire (Shian Denovan) ist mit Imelda zu einer Internetberühmtheit geworden. Aber das zieht nicht nur gute Menschen an.
Ted (Matthew C. Vaughan) hat seinen Kater Patrick verloren. Ted ist Epileptiker. Katzenfreund. Katzenfetischist gar. Ein bisschen erinnert er mit seinem ausdruckslosen Gesicht an Anthony Perkins aus Psycho. Gesichter, die nichts verraten außer, dass dahinter ein Tresor an Geheimnissen steckt, die besser nicht ans Tageslicht gelangen, jugendfrei sowieso nicht.
Ted ist ein Katzenpsycho. Einer, der mit Katzenmaske rumläuft; Tiermasken als beliebtes Horrormaskenmotiv. Er will seinem Patrick die neun Leben wieder geben; es muss Frauenblut sein. Es ist der Horror, es ist Trash, es ist dreckig, es sind Fantasien, die nicht salonfähig sind, die in den unzivlisierten Tiefen der menschliche Psyche angeln; Mordgelüste und zwar mit Stil, absurdem Dildo und einer künstlichen Katzenhand mit scharfer Kralle.
Der Film spielt in einer Zeit, als man noch Viedokassetten schaute. Immerhin gibt es, da es auch um den Tod von Haustieren geht, eine Haustier-Trauergruppe– aber auch hier sollte mann oder frau vorsichtig sein mit dem Anbandeln, denn Katzen und Katzenliebhaber sind beileibe nicht nur süß.