Spirit – Frei und ungezähmt

Süßer als ein Riesensack voller Marshmallows 

sind in diesem Animationsfilm von Dreamworks die Gesichter der animierten Figuren, die Farben und wie aus Zuckerwatte ist die Musik, die alles überzieht. Man könnte Diabetes kriegen. Wenn da nicht auch das Taffe wäre. 

Das Taffe der Familie Prescott mit ihrem taffen Familienmotto, nicht aufzugeben, hat sie zu einer führenden Industriellenfamilie gemacht, Eisenbahnen. Der Opa ist gerade dabei, den Wahlkampf als Gouverneur zu beginnen. Doch die Göre und Enkelin Lucky droht alles zu vesemmeln, schon beim ersten Fototermin fliegt Opa ein Eichhörnchen mittemang ins Gesicht. Aber taff handelt der Alte. Er schickt Lucky mit ihrer Tante Cora zu Luckys Vater im Wilden Westen. Sie hat ihn gar nicht gekannt, weil ihre Mutter früh gestorben ist. 

Dort wird Lucky ein gnadenlos taffes Coming-of-Age hinlegen; ihr zu zähmender Begleiter ist der wilde Hengst Spirit; lokale Mädels und beschlagene Reiterinnen dazu begleiten sie bei der Verfolgung von Pferdedieben. Auch da schreckt die unerfahrene, aber taffe Prescott vor keiner Gratwanderung oder Schluchtüberquerung zurück, um den Zug mit den entführten Pferden noch vor der Einschiffung am Meer zus stoppen, mit taffer Energie, dass dem Zuschauer, vor allem aber den Pferdedieben, die Ohren schlackern. 

Aber auch der magische Wald mit den Glühwürmchen fehlt nicht. 

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