Kommentar zu den Reviews vom 14. Januar 2021

Wieder in die Gänge kommen MUSS MUSS MUSS das Kino, der Jahreswechsel hat die Jahresrückblicke hervorgebracht. Witzig und spritzig bei artechock: Running Movies. Hier perfektioniert Felicitas Hübner die Kunst des gezielten Text-Pfeils auf ein Movie, da Darts gerade in ist, mit Treffern voll ins Schwarze, unterhaltsam auch wenn man die die Filme nicht gesehen hat. Außerdem macht dieser Rückblick klar, wie aufregend trotz Corona-Lockdown das Kino 2020 gewesen ist und schraubt die Erwartungen für 2021 entsprechend in die Höhe; denn es ödet schlicht an, wenn da, wo neu ins Kino strömende Filme besprochen werden sollten, sich stattdessen – wegen geschlossener Kinos – die Internetbezahldienste breit machen; das hat weder Hand noch Fuß. Es gibt ja auch jede Menge DVDs, bei denen man nur das Einzelexemplar bezahlen muss und nicht gleich ein Jahresabo. So sind zwei sehr sehenswerte DVDs zu empfehlen und auch im TV gab es Erfreuliches, jedoch auch weniger Erfreuliches. 

DVD 

RUN

Je klarer die Erzählung, desto mehr Schauder beim Filettieren dieser Mutter-Tochter-Beziehung. 

VENTO SECO

Liebessehnsucht gegen Homoklischees.

DIE OBSKUREN GESCHICHTEN EINES ZUGREISENDEN

Wenn das Gegenüber im Zug mehr Geschichten erzählt als der Zug Kilometer frisst.

VoD

VENTO SECO

Nicht alles, was homo ist, ist Hochglanz; kann trotzdem prickelnd sein.

DIE OBSKUREN GESCHICHTEN EINES ZUGREISENDEN

„Wie viele Zugti­ckets braucht eine multiple Persön­lich­keit?“ (Hübner, artechock)

TV

LEBENSLINIEN: EINSATZ IN DEN BERGEN

Glücklich sein trotz irreparabler Defizite – und ein Ohrwurm von Bayerisch. 

ALLTAGSDROGE CRYSTAL METH

Vielleicht hätte ein Stück der Droge den Dokumentaristen zu mehr Power verholfen.

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