Kommentar zu den Reviews vom 22. Oktober 2020

Bilderstürme. Krieg sowieso! Ebenso die Folgen von Krieg (ebenfalls russisch!). Horror, der sich in die Dünen vor Massachusettes schleicht. In Frankreich das Bild der liebessehnsüchtigen Frau umgekrempelt. In Argentinien das Bild der bürgerlichen Hausfrau umgestülpt. In Amerika auch, aber andersrum. Der Versuch, das Bild des Regenwaldes zu erhalten. In Hollywood das Biopic-Selling-Bild eines Stars gereinigt. In Arizona der Versuch, unter dem Emigrantenbild die Vergangenheit zu entdecken. Im Kinderfilm dem Heldenbild nachgeeifert. In Westfalen dem Bild von der billigen Wurst unter die Haut geschaut. Im Zwangsgebührenfernsehen ein Dackel-Kitsch-Bild von einem Menschen entworfen. 

Kino

KOMM UND SIEH

Krieg reißt alles nieder; aber das Bild des betrachtenden Jungen bleibt. 

BOHNENSTANGE

Nach dem Krieg in Leningrad.

THE BEACH HOUSE – AM STRAND HÖRT DICH NIEMAND

Astrobiologisch fundierter Horror.

MEIN LIEBHABER, DER ESEL & ICH

Man wird sich wohl noch über das Liebhaberbedürfnis einer Frau amüsieren dürfen. 

EMA

Aufgekratzt libertinär gegen das Bürgerliche.

KAJILLIONAIRE

Akademisches Shabby-Kino.

DIE STIMME DES REGENWALDES

Das epische Bild eines gefährdeten Regenwaldes. 

MAKING OF MONTOGMERY CLIFT

Der Star war normaler, als seine Biographien glauben machen wollen.

WINTERREISE

Bruno Ganz‘ letzte Reise. 

YAKARI

Der Knabe und sein Heldentraum. 

REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT

Die brechtschen und die tönniesschen Schlachthöfe in Westfalen. 

TV

LEBENSLINIEN: DER DACKEL-SEPPI VON PASSAU

Treuer Blick ist dokumentarisch nicht abendfüllend. 

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