Kommentar zu den Reviews vom 16. Juli 2020

Das Kino rührt sich wieder heftig mit Platzsuche in Berlin, mit energetisch überbordendem afro-american-Jugendkino, mit Filmliebe und Psychoproblemen in Frankreich, mit einer Künstlerhommage für einen deutschen Filmemacher und einer aus einem deutschen Keller, mit der Frage, was der Mann sei ohne Frau, mit einem Geheimnis tief in den Anden, mit der selbstironischen Betrachtung von Erziehungsproblemen in der Schweiz, mit einer kämpferischen Frau aus Polen in der französischen Wissenschaftsgeschichte, mit einem teutonischen Tanzfilmimitat. Und auf DVD mit dem bürgerlichen Leben eines exzessiven Filmemachers in Rom. 

Kino

BERLIN ALEXANDERPLATZ

Hier versucht das deutsche Kino, die Subventionsketten zu sprengen. 

WAVES

Überbordende Energiewellen der Jugend und ihre Nebenwirkungen.

SIBYL – THERAPIE ZWECKLOS

Sandra Hüller glänzt in einer französischen Produktion, die – wovon denn sonst – von der Liebe und vom Kino handelt. 

WIM WENDERS, DESPERADO

ein Geburtstagskränzchen für den deutschen Regisseur.

LEIF IN CONCERT VOL. 2

Genau das hat Corona kaputt gemacht – Nostalgie oder Weckruf?

LA CORDILLERA DE LOS SUENOS – DIE KORDILLERE DER TRÄUME

Die Diktatur in den Knochen – noch nach Jahrzehnten. 

AFTER MIDNIGHT: DIE LIEBE IST EIN MONSTER

American Independent wie in der reinen Vorstellung. 

WIR ELTERN

Kinder präsentieren den Eltern auch nur die Quittung für die Erziehung – unterhaltsam. 

MARIE CURIE – ELEMENTE DES LEBENS

Wie ein persischer Wandteppich und gleichzeitig in stenographischer Kürze.

INTO THE BEAT – DEIN HERZ TANZT

Teutonischer Move auf Betonboden mit Liebes-Rührgeschichte aus der Mayonnaise-Tube.

DVD

TOMMASO UND DER TANZ DER GEISTER

Da diese Geister die bürgerliche Fassade nicht beschmutzen dürfen, werden sie später in einem eigenen Film eingefangen. 

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