Klavierstunden

„To play a wrong note is insignificant; to play without passion is inexcusable“. Ludwig van Beethoven. 

Kalenderblattdoku. Mit Aussagen von Lehrern, Eltern, Kindern, Pianostudenten. Es gibt schöne Klaviere im Bild, Geklimpere, gut beleuchtete Innenansichten, helle, freundliche Atmosphären, gepflegt, bürgerlich-irische Innenräume, irischen Dialekt, ganz Irland scheint nach diesem Film klavierspielen zu wollen. 

Die Mühen der Tastatur, der Fingersätze, des Rhythmus. Wie Spaß bekommen am Klavierspielen, wenn es an allen Ecken und Enden knarzt und harzt? Oder die Erkenntnis: kein Meister fällt vom Himmel. Es geht um die Geduld und Ausdauer auch der Klavierpädagoginnen und der Klavierpädagogen. Wie die Tasten traktieren? Der Klang der Pedale. 

Sicher, man kann auch versuchen zu singen zum Spielen, also sich beim Singen mit dem Klavier begleiten. 

Der Dokumentarist Ken Wardrop setzt die Klavierschüler auf geschmackvolle Sofas, Sessel oder auch in Gartenmöbel und lässt sie frontal zur Kamera und gut im Bild erzählen. 

Nächste Stufe.

Der Klang des Pedals. Die Hingabe des Pädagogen oder der Pädagogin. Auch vierhändig kann man spielen. Das Spiel wird im Verlauf des Filmes und der Zahl der Lektionen flüssiger und anhörbarer. Zwischendrin darf im Meer geschwommen werden. Oder Gitarre spielen zur Abwechslung. Mit fortschreitender Ausbildung der Schüler erobert die entsprechende Dynamik auch den Film. Dabei entwickelt sich das Gefühl für die Musik. 

Jetzt werden die Räumlichkeiten vornehmer, dazu die gepflegten Warteräume vor den Prüfungen – dagegen gibt es Schicksalsschläge (Gehirntumor). Und Glücksmomente einer Klavierlehrerin. 

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