Vier zauberhafte Schwestern

Das ist einer der Filme, bei denen ich das Gefühl habe, ich kann ganz genau dem gezeichneten Storyboard folgen, dass dieses also gut durchdacht und entwickelt ist. 

Am 9. Geburtstag von Sky (Leonore von Berg) erfährt sie und ihre drei anderen Schwestern Marina, Flora und Flame (Hedda Erlebach, Lilith Johna und Laila Padotzke), dass sie, wenn sie zusammenhalten, über magische Kräfte verfügen. 

Aber das Geheimnis muss unter ihnen bleiben; das Zentrum ist im Keller des Schlosses versteckt, in dem sie mit ihren Eltern (Gregor Bloeb und Doris Schretzmayer) wohnen. Gleichzeitig möchten die Mädels als Gruppe Magic Sisters an einem Talentwettbewerb teilnehmen. 

Wie sie die alte Magie, die auf eine eingangs erzählte Geschichte zurückgeht und die Herrschaft über Wasser, Wind, Feuer und Erde beschert, aktivieren, treten Figuren auf den Plan, die sich dieses Potential unter den Nagel reißen wollen: Mrs. Duggery (Anna Thalbach) mit dem sprechenden Mob und Glenda (Katja Riemann), die andauernd Frösche ausspuckt, und selbst über magische Kräfte verfügt. 

Dadurch entsteht die klar erzählte Geschichte der Rangelei um das Schloss und die magische Rose im Keller, parallel zur Geschichte vom Musikwettbwerb mit der schönen Moral, dass man mehr erreicht, wenn man zusammenhält und seine Kräfte gemeinschaftlich bündelt, als wenn man auf Solotour geht. 

Svent Unterwaldt erzählt das nach dem Drehbuch von Hortense Ulrich nach der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Sheridan Winn holzschnittartig mit den üblichen Grimassen, Stilisierungen und Übertreibungen der Schauspieler bei solchen Werken, die dann als unterhaltsam gedacht sind, ab und an mit einer Anleihe an britischer Skurrilität. Für Mädchen im albernen Alter, in welchem Magie einen erhöhten Stellenwert genießt, dürfte das passen, auch wenn es insgesamt streng nach TV riecht. 

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