Hund mit Rennfahrerphilosophie.

Er heißt Enzo, ist ein Golden Retriever und kann nicht sprechen. Dank Kinotechnik und Synchrosprecherei gibt der Film von Simon Curtis (Frau in Gold, My Week with Marilyn) nach dem Drehbuch von Mark Bomback nach dem Roman von Garth Stein tiefe Einblicke in die Hundeseele, in das Hundedenken, das in seinem nächsten Leben vielleicht ein Menschenleben sein wird, laut seiner eigenen mongolischen Weltsicht. Inosfern ist die Rührgeschichte seines Herrchens Denny (Milo Ventimiglia), die als solche perfekt erzählt ist, ganz erträglich. Ob es zeitgemäß ist, solch einfachen Rührgeschichten zu erzählen, mag auf einem anderen Blatt stehen.

Rennfahrer Denny kauft sich aus einem Wurf Welpen denjenigen, der ihn mit dem unwiderstehlichsten Blick anschaut. Über zehn Jahr langer begleitet Enzo, den sein Herrchen und Rennfahrer in Hochachtung vor Ferrari so genannt hat, Denny auf seinem Lebens- und Karriereweg, die Heirat mit Eve (Amanda Seyfried), die Tochter Zoe (Ryan Kiera Armstrong), die Krebserkrankung der Mutter und dass Denny deswegen seine Rennfahrerlaufbahn erst mal nicht weiter verfolgt, der Tod von Eve, der hässliche Streit ums Sorgerecht von Zoe mit den Schwiegereltern Maxwell (Martin Donovan) und Trish (Kathy Baker) und einige Wendungen, die der Gerechtigkeit zum Durchbruch verhelfen, ist ein schönes Märchen; da ist Enzo – und nicht mal kitischig – ab und an beteiligt, er kennt die Wirkung von Peperoni im Hundemenü …. Und was Enzo im nächsten Leben wird, das dürfte wohl klar sein.

Dass ein Hund auch halluzinieren kann, das war mir neu, dass er von einem wild gewordenen Spielzeugzebra träumt … man lernt nie aus.

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