Pets 2 – The Secret Life of Pets 2

Und wieder sind die Haustiere los, geraten ordentlich-bürgerliche Haushalte außer Kontrolle und muss zum richtigen Zeitpunkt alles wieder in Ordnung sein, wenn die Herrschaften aus dem Urlaub zurückkommen. Auch sie erleben mit ihren Haustieren, die sie mitnehmen, lauter Unerwartetes auf dem Bauernhof, Schafe und Schweine und ein Pfau können erschrecken, verunsichern, belustigen, sorgen für Witze und Eskapaden.

Während auf dem Bauernhof der Urlaubs-Tier-Nonsense abläuft, gibt es in der Stadt Probleme zu lösen, die Eigenleben gewonnen haben. Aus dem einen Haushalt ist die Piepsbiene abhanden gekommen und bei einer alten Frau mit einer unübersehbaren Zahl von Katzen gelandet. Die muss unser Hauptheld, ein weißes Kaninchen im blauen Superman-Anzug, mit seinen Mitstreitern wiederbeschaffen. Außerdem gilt es, einen weißen Tiger aus den Fängen des bösen, russischen Zirkus Sergej zu befreien. Der Tiger wird von schwarzen Wölfen bewacht. Das sind waghalsige Abenteuer, die Mut, Geschick und Verwegenheit erfordern, die zu Verfolgungsjagden mit jeder Menge Slapstick im bewährten Sinne durch einen Rummelplatz, der gerade in Nachtpause ist, führt.

Der Film von Chris Renaud nach dem Drehbuch von Brian Lynch ist Rummelplatzkino, Vergnügen ohne den Anspruch von Tiefe (insofern passen die deutschen Stimmen perfekt; wobei nicht nachvollziehbar ist, wieso der Verleih Werbung mit deren Namen macht; es dürfte kaum ein Zuschauer wegen einem Synchronsprecher ins Kino gehen, noch dazu, wenn diese dumpf auf die Knalltube drücken). Der Film ist eine Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen und auch von Erfolgen, alles nicht tierisch ernst, tierisch lustig, zum Ablachen, falls der Alltag einem zu öde ist. Kindereien erlaubt, Kindischsein erlaubt, Blödsinn, Tollerei, Witze und Gags erlaubt. Das Kino als ein Abreagieruniversum.

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