BR-Redakteur Peter Giesecke wirkt hier als Vollstrecker der Drohung seines obersten Chefes, BR Intendant Ulrich Wilhelm (jawohl, der mit dem Kanzlerinnengehalt!), der gedroht hat, die Qualität der Sendungen leide, es würde weniger Drehtage geben, wenn die Politik einer Erhöhung der Zwangsgebühr nach einem Indexmodell nicht zustimme.

Peter Giesecke bestraft hier im Sinne seines Chefes präventiv schon mal den Zuschauer dafür, dass die KEF noch aktiv ist und das indexgebundene Zwangsgebührenmodell noch nicht von den Länderchefs abgenickt wurde. Er bestraft den Zuschauer mit Fernseh-Minderqualität. Ein merkwürdiges Geschäftsgebaren, was der BR hier an den Tag legt. Damit soll die Politik zum indexbasierten Zwangsgebührenmodell erpresst werden.

Nicht zu erwarten ist nach dieser bescheidenen Life-Style-Privatgeplapper-Sendung zum Thema Berge, dass im Lande ein Aufstand erwächst, der sagt, wir wollen die Zwangsgebühr erhöhen, damit uns solche Sendungen erspart bleiben, wir wollen die Zwangsgebühr erhöhen, damit solches Billig-Jakob-Format künftig da hinkommt, wo es auch hingehört: in die sozialen Netzwerke und nicht ins öffentlich-rechtliche Fernsehen, denn dazu fehlt schlicht die Qualität, zu schweigen von den unbeholfenen Drohnenversuchen.

Das kann ja jeder, ein Bergtürchen mit einem bekannten Photographen, ein Mountain-Bike Trip mit Girls, Trailrunning mit Girl, Besuch auf der Alm bei Hobbysennen, Werbung für einen Bekannten oder Freund, der Berufsphotograph ist (er habe viele Preise gewonnen!) und dann sind der Sendungsmacherin Katharina Kestler offenbar die Protagonisten ausgegangen, dann wird’s rein privatistisch, dann wird die eigene Familie ausgewrungen.

So peinlich wie hier dürfte das öffentlich-rechtliche Fernsehen noch kaum den sozialen Medien hinterhergehechelt sein und so deutlich dürfte es bisher kaum bewiesen haben, dass das nicht funktioniert – am A ist finster -, dass sein Auftrag ein anderer ist, als private Bergausflüge mit Zufallsgeplauder in Minderqualität auf Zwangsgebührenzahlerskosten zu finanzieren.

Dazu besoffene Musik.

Rote Karte des Zwangsgebührenzahlers!

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