Routine-Defloration.

Die Ablösung ist eine verflixte Geschichte, besonders für die Eltern, wenn die Kinder geschlechtsreif und hungrig auf Sex, die Mädchen heiß auf das erste Mal werden.

Ein ernstes Thema, das Kay Cannon (Schreiber der Pitch-Perfect-Filme (Pitch Perfect, Pitch Perfect 2, Pitch Perfect 3) nach dem Buch von Brian und Jim Kehoe in der Art einer filmischen 5-Minuten-Terrine zubereitet haben mit allen nötigen Zutaten, sitcomhaft mit Zoten durchsetzt und mit überrissenem Spiel dargeboten verschlimmert noch durch die billigst-mögliche deutsche Asynchron-Fasssung, das Ganze so haltbar wie frische Erdbeeren.

Die drei Freundinnen Juli (Kathryn Newton), Kayla (Geraldine Viswanathan) und Sam (Gideon Adlon) freuen sich auf ihren Schulabschlussabend und nehmen sich vor, je mit einem Jungen das erste Mal durchzuexerzieren, das ist ihr Sex-Pakt.

Die Elternteile Lisa (Leslie Mann), Mitchell (John Cena) und Hunter (Ike Barinholtz) bekommen Wind davon und wollen das mit allen Mitteln verhindern und gebärden sich dabei unreifer und tollpatischger als die Kids.

Als dramaturgische Mittel arbeiten selbstverständlich die modernen Kommunikationsmittel mit, die ab und an von den falschen Adressaten gelesen werden und so die Hektik im Film anheizen.

Im Laufe der Nacht wechseln die Kids öfter die Location, die Spürhunde von Eltern müssen sich neu orientieren und sie finden zielstrebig die Fettnäpfchen. Die zwei Männer müssen, dieses Niveau muss in so einem Film erreicht werden, ein Arschbier zu sich nehmen, mit Trichter und Schlauch hinten eingeflößt, oder sie finden statt der Kinder in einem Haus ein anderes Elternpaar, das sich innovativ vergnügt.

Unreife Eltern versus unreife Kinds. Das Allerüblichste im Bereich des Erwachsenswerdens mit Routinemitteln in aufgemotzter Aufregermanier erzählt.

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