Dem Terrorismus ans Schlawittchen.
Wenn die Welt einen breit grinsenden, muskelbepackten, glatzköpfigen Bodygard wie Xander Cage (Van Diesel) hat, so kann sie nicht untergehen, selbst wenn der Terror inzwischen gezielt Satelliten auf die Welt abstürzen lässt.
Um das zu verhindern, muss Cage der Büchse der Pandora habhaft werden. Der jagt er um die halbe Welt nach. Ihn begleitet ein Team vor allem desginhaft jugendlich und schick aussehender Männer und Frauen, super bis bikinihaft gekleidet, mit Gesichtern, die mehr hübsch sind als dass sie schon was erlebt haben. Sie bilden das ästhetische Gegengewicht gegen den mit diversen Erlebnissen gewaschenen Eierkopf.
Xander wird wieder kämpfen und schießen und Spiele mit bereits gezündeten Handgranaten treiben. Er wird tollkühne Stunts ausführen, er oder gut geschulte Doubles oder die Postproduktion, er wird eine waghalsige Passstraßenabfahrt in der Hocke auf dem Skateboard machen; sein Gewicht wird ihm mächtig Schub verleihen; er wird auf dem Motorrad, das Wasserskier untergebunden hat, durch den Wellentunnel surfen; er wird coole Kommentare von sich geben, nie die Ruhe verlieren und schon gar nicht ins Schwitzen kommen.
Kamera und Tricks und Schwenks und schnelle Schnitte tragen das ihre bei, dass keine Ruhe eintritt, so dass 3 D schnell mal ins Schleudern kommt und die Ausbeute an geschrotteten Autos ist nicht gering.
Fazit: Wo van Diesel drauf steht, ist van Diesel drin, aber auch Samuel L. Jackson hat seinen Auftritt. Die Regie besorgte D. J. Caruso nach dem Drehbuch von F. Scott Frazier nach Charakteren von Rich Wilkes. Hätten wir doch so einen Xander Cage zum Schutze unserer inneren Sicherheit … Wunschtraum, der vom Versagen der Behörden im Falle Amri ablenkt.