Für Bud Spencer vergieße ich nicht nur eine Träne.

Carlo Pedersoli 2015 in Berlin. Foto: Michél Buchmann, CC-BY-SA 4.0. Quelle: Wikipedia

Carlo Pedersoli 2015 in Berlin. Foto: Michél Buchmann, CC-BY-SA 4.0. Quelle: Wikipedia

Nein, der Tod dieses großartigen Mannes rührt mich zutiefst. Er bezeichnete sich selbst nur als Darsteller neben dem ausgebildeten Schauspieler Mario Girotti (Terence Hill).

Er stellte sein Licht stets unter den Scheffel, war stets ehrgeizig und dankbar für seine Karriere.

Er war sich dessen bewusst, dass die von ihm gespielten Figuren nur aufgrund eines skurrilen kosmischen Zufalls erfolgreich waren, und nützte das nicht leidlich aus.

Von ihm stammt das einzige Autogramm, das ich von jemandem habe, den ich dafür nicht persönlich getroffen habe. Ich beneide einen Kollegen sehr, der vor Jahren noch ein Interview mit ihm machen konnte.

Noch vor wenigen Wochen ging ich mit der Idee schwanger, ihm einen Fan-Brief zu schreiben.

Ein erwachsener Journalist schreibt Fanpost an seinen gealterten Kindheitshelden, das hätte schön sein können. Es sollte nicht sein, ich war mal wieder zu langsam, zu bedacht, zu sehr von Ausreden („Gründen“) gehindert.

Deine Filme bereicherten meine Kindheit in einem Maße, wie es nur wenige andere konnten. Ich schulde Dir was.

Ich werde Dich immer in bester Erinnerung behalten, Mücke, Nilpferd, Bulldozer, Banana Joe, Kommissar Plattfuß. Ruhe in Frieden!

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