Kommentar zu den Filmstarts vom 23. Juni 2016

Angesichts des Beginns des Münchner Filmfestes hat es das reguläre Kinoprogramm schwer. Mein Favorit ist The Neon Demon von Nicolas Winding Refn, der seine private Lust am Horror mit der Begeisterung für die geleckte Modewelt unverschämt zu einem makellosen Hochglanzkino zusammenmischt.

Die Frau mit der Kamera – Portrait der Fotografin Abisag Tülmann hat zwar viel mit dem privaten Abschied von einer besten Freundin zu tun, verliert deshalb ihre bundesrepublikanisch-historische Dimension keineswegs.

The Lobster – Eine unkonventionelle Liebesgeschichte wirft einen schrägen Blick auf den Hang des Menschen, seine Mündigkeit an der Pforte abzugeben.

Bastille Day kommt genau richtig zur EM in Frankreich und setzt noch eins drauf auf die Bedrohung durch den islamistischen Terror und Fankrawalle.

Athos, das Putin kürzlich besucht hat, kann vor allem mit der Seltenheit der Dreherlaubnis und den von-oben-Aufnahmen punkten.

Café Belgica erzählt eine Brudergechichte aus der Discobetreiberwelt, die wir nun nicht unbedingt wissen wollten, die aber zu erfahren kein Zeitverlust ist.

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