El placer es mio (Filmfest München 2016)

Jedem sein eigenes Vergnügen. Mateo will Triebbefridigung. Er hat auch einen großen Schwanz und nimmt den gerne raus. Rita ist mollig, hat Brüste wie weite, weiche Hügel, will ihr eigenes Leben und eine Karriere anfangen. Sie ist bei Mateo hängen geblieben. Sie will ein Kind. Sie haben Hühner. Er träumt von einer Selbtversorger-Existenz.

Handlung: die Tage vergehen. Oft sind Mateo und Rita im Bett.

Ort: ein leichtes Sommerhaus in einer locker bewaldeten Gegend Mexikos.

Mateo hat eine Cousine. Die lebt in der Nähe. Die hat ein Kind. Das heißt Vanina. Das hält sich gerne bei Mateo und Rita auf. Es gibt ein Grillfest im Gemeindehaus. Koks macht die Runde, obwohl überall Kinder sind. Rita lässt sich auf der Toilette von einen argentinischen Gaucho rannehmen. Das geht ruckzuck. Dann sucht sie etwas unter einem Tisch, etwas ist zerbrochen, sie weint. Die Cousine von Mateo kommt dazu. Die beiden Frauen küssen sich unterm Tisch.

Mateo bekommt schöne Augen von der Tochter im Kramerladen. Er bumst sie gleich am nächsten Mauervorsprung im Stehen.

Das ledigliche Zusammensein, so dürfte die Überlegung von Elisa Miller gewesen sein, die mit Gabriela Vidal auch das Drehbuch geschrieben hat, trägt auf Dauer nicht, das lässt den Dialog versickern, lässt die Spannung auflaufen; das beiläufige Nichts ist nicht abendfüllend, das Leben wie es lang ist, dafür ist das Kino wiederum zu kurz.

Gut, man kann man die Mutter von Rita noch zu Besuch vorbeischicken mit der Oma. Mutter mäkelt gleich. Es sei so dunkel. Setz doch die Sonnenbrille ab. So eine Mutter platzt in das nichtartikulierte Glück in dem kleinen Sommerhaus, was in einem merkwürdigen Schwebezustand sich befindet. Vielleicht bringt die Mutter die Aktivierungsenergie, um Dinge ins Rollen zu bringen. Da ist es schon spät im Film. Ein Film, der vom Hubert Bals Fund gefördert wurde.

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