French Women – Was Frauen wirklich wollen

Ein Topf voller quirliger, schöner, attraktiver, munterer Französinnen serviert uns hier die Schauspielerin Audrey Dana in einem nicht enden wollenden Strom an Geplauder und Geplapper und Diskussion und Auseinandersetzung und ausufernder weiblicher Selbstbeschäftigung mit den ständig gleichen fraulichen Themen, den unpersönlichen Themen, den allgemeinen Themen von der Orgasmus-Statistik über Cunnilingus, Periode, Eisprung, Menopause, Massagestab, Dessous, Dildo, Klitoris, die Lust aufs Deflorieren, Scheißschwanz, Ausbleiben der Regel und Krebsdiagnose, das ganze Programm Frau bis zur Hoffnung, mittels Flohmarkt die Vergangenheit bewältigen zu können, von Frauen für Frauen, am Schluss ist nur noch ein quietschendes Gegackere, was verständlich macht, dass Solidarität unter Frauen nie möglich sein wird.

Aber die Franzosen haben einen unerschöpflichen Quell an attraktiven Darstellerinnen, hier heißen sie Isabelle Adjani, Alice Balaidi, Laetitia Casta, Audreuy Dana, Julie Ferrier, Audrey Fleurot, Marina Hands, Géraldine Nkache, Vanessa Paraids, Alice Taglioni. In ihren Rollen haben sie Jobs, führende Positionen oder Kindermädchen, Ehefrau oder Busfahrerin und Liebschaften, betrügerische Ehemänner oder entdecken das Lesbiertum und sind geschockt, wenn die eigenen Töchter plötzlich von der Pille reden und das Geschlechtsleben entdecken.

Oder sie können einen Dachschaden bekommen, wenn sie gegen ein Straßenschild laufen und ein Gehirnlappen defekt wird, dann braucht es eine Therapie, die feststellt, dass der Defekt weg ist, sobald die Rede von den Dingen der Frau ist, die sich „unterm Jupe“ (so der französische Originaltitel) befinden.

Als männlicher Zuschauer kommt man sich vor wie bei einer etwas überlangen Bahnfahrt in einem Bahnabteil voll schnatternder Frauen. Und eine hat noch ständig Probleme mit dem Magen und Flatulentien, auch das wird ausgewalzt bis zum Geht-nicht-mehr, das scheint jedes Mal aufs Neue lustig zu sein, besonders beim Essen von Austern.

Ohne pausenloses Denken an Sex und Liebe muss das Leben furchtbar öde und langweilig sein, Frauen sind da um Frau zu sein. Da kann auch ein Mordprozess um einen erschlagenen Vater eine Rolle spielen, bei dem die Tochter aussagt, die Mutter habe ihr zweimal das Leben geschenkt, einmal bei ihrer Geburt und zum zweiten Mal mittels Erschlagen ihres Vaters.

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