Polizeiruf 110, Kreise (ARD, Sonntag, 28. Juni 2015)

Über diesen Polizeiruf hatte ich keine Review geplant, da ich den Versuch, ihn zu schauen, schon nach 5 Minuten abgebrochen habe. Folgende Zeilen eines passionierten Fernsehbetrachters, die inzwischen bei mir eingegangen sind, möchte ich niemandem vorenthalten:

„Gestern ein paar Takte Polizeiruf 110. Nervig! Auer und Brandt markieren Tiefgründigkeit. Was aber so rüber kommt, dass die Zwei sich bei jeder Banalität belauern. Das wird dann so dargestellt, dass man den anderen dauernd anglotzt und seine Sätze wegnuschelt. Und die Regie macht auf „Dehnen“, wenn ein Kaffee aus dem Automaten gezogen wird, geschieht das in Echtzeit. Nervig!“

2 Gedanken zu „Polizeiruf 110, Kreise (ARD, Sonntag, 28. Juni 2015)“

  1. Ich habe in der Vergangenheit mehrfach die Beiträge in diesem Blog zum Polizeiruf kommentiert. In dieser schönen Tradition: Gestern fand ich ihn erstmals – mit kleinen Abstrichen – richtig gut. Gute Regie, gute Kamera, hervoragender Justus von Dohnányi, routiniert guter Matthias Brandt… Lediglich mit einigen Dialogen hatte ich ob nerviger Wiederholungenn (wahrscheinlich wurde mäandern nie so häufig wie gestern kurz vor 9 gegoogelt) meine Schwierigkeiten… Aber man muss wohl so viele Zuschauer wie nur möglich mitnehmen…

  2. Vielen Dank, Frank, für Ihre Meinung. Glücklich, wer damit zufrieden ist, dass es noch schlechtere Polizeirufe gibt und den Genuschel, sich gegenseitiges Belauern der Protagonisten oder Kaffeemaschine in Echtzeit nicht stört. Das ist ein fetter Anachronismus, was da abläuft, was die da abziehen in Zeiten von sozial unausgewogenen Zwangsgebühren und auch damit sich stetig weitender Schere zwischen Arm und Reich und damit verbunden auch der maximal überhöhten und durch nichts mehr zu rechtfertigenden Gagen der Hauptdarsteller.

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