Devil’s Due – Teufelsbrut

Vielleicht hat der Antichrist selbst, der sich, und das wird mit einem Johannes-Zitat, das dem Film vorangestellt ist, sogar biblisch begründet, vermehren möchte, hier verhängnisvoll in das Drehbuch eingegriffen oder es waren die zwei Regieköche, Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillet, die bei der Verfilmung des Buches von Lindsay Devlin den Brei verdorben haben.

Es geht mit einem Zitat aus der Bibel, 1. Johannes, 2, 18 los, das von der Vermehrung des Antichrist handelt. Dann folgt eine geschundener, blutig geschlagener junger Mann in Handschellen bei einem Verhör, dass er es nicht getan habe. Dann folgt der Zeitsprung zurück, etwa ein Jahr vorher.

Jetzt wir die Story erzählt mit nicht immer konsequenter, pseudodokumentarischer Wackelkamera, die vor allem von dem jungen Mann geführt wird – ach ja, er soll schon als Junge schon eine Kamera erhalten und immer gefilmt haben, insofern ist die Wackelkamera nicht sehr plausibel. Er filmt also seine Hochzeit, seine Flitterwochen, einen Blackout bei den Flitterwochen auf Santo Domingo, eine nächtliche Taxifahrt in einen dubiosen Keller, den Rückflug, die Schwangerschaft, die, das zu erraten bedarf es wenig Fantasie, just in dem Moment des Blackouts initiiert worden sein muss, die ersten Irritationen und merkwürdigen Veränderungen der Schwangeren, jetzt auch viel Material aus Überwachungskameras, sei es im Supermarkt, sei es beim jungen Paar zuhause, das von weit über einem Dutzend Überwachungskameras beobachtet wird. Die Anormalitäten werden immer schlimmer. Bis zur Geburt. Hier erreicht der Horror, auch der mit der Kamera, den Höhepunkt. Dann folgt die Verhandlung. Schließlich ein Sprung nach Paris zu einem Paar in den Flitterwochen, das von einem Taxifahrer, der aus der dominikanischen Republik stammen könnte, mitgenommen wird, und ein ganz besonderes Erlebnis etwas außerhalb verspricht.

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