DVD: Magic Beyond Words – Die zauberhafte Geschichte der J.K. Rowling

Ein Feel-Good-Biopic über das Leben von J.K. Rowling, der Erfinderin und Autorn der sieben Harry-Potter-Bücher, die sie zu einer der reichsten Frauen Englands gemacht haben. Von der Sozialhilfe zur Multimillionärin, das ist die Strecke, die dieser Film zurücklegt, die Wikipedia-Angaben über die Autorin auf wenige klischeehaft vereinfachte Stationen verknappt, Sätze wie:  „Schlampe, wo willst Du hin“ (Mitschülerinnen, die was gegen die hochintelligente Jeanne, wie sie noch hieß, hatten, und die im Unterricht zeichnet und auch noch alles mitkriegt, was der Lehrer sagt), „Mein Gott, sie fehlt mir so sehr, ich kann nicht einmal atmen, ich will sie wieder haben“ (über die tote Mutter), „ich zeige dir etwas, das macht mich glücklich“ (wie sie zum ersten Mal ihrer Schwester das Harry-Potter-Manuskript zu lesen gibt), „ich habs geschafft, Mom“ (mit dem ersten gedruckten Exemplar in der Hand vor dem Portait der Mutter), „Dein Leben wird sich dramatisch ändern“ (nach dem Vertrag mit Amerika). Das Ganze in ein zähe Feelgood-Musik-Sauce getunkt und insgesamt mit wenig wenig bis null „magic beyond words“.

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