In dem Meer der von der Produzentenangst vor der Leere betriebenen Ramassierung von Special-Effects drohen Bruchstücke staatstheatral inszenierter Dialoge ständig unterzugehen, die immerhin erkennen lassen, dass Thor samt Hammer aus dem Götterreich Asgard verbannt wurde und bei den Menschen Verwirrung stiftet, bis er ein feuerspeiendes, eisernes Ungetüm besiegt und als künftiger König nach Asgard zurückkehren kann. Die deutlich uninspirierte Dialoginszenierung von Kenneth Branagh heisst nichts anderes, als dass er auf Nummer Sicher gehen wollte, resp. die Produzenten, wie auch das Uebermass, Platz für mehr war kaum, an Special-Effects vermuten lässt, dass die Produzenten nur eins haben, das ist: Angst, Angst, Angst, etwas zu risikieren, Angst, Neues auszuprobieren; sie sind meines Erachtens mit diesem Produkt in die Angstfalle gelaufen. Soviel Effekt, genau so wie die kirchlich-erstarrte Sprachproduktion lassen der mitarbeitenden Fantasie des Zuschauers keinen Raum mehr. So prallt der Film denn ab an einem wie ein Regentropfen an einem gut imprägnierten Regenmantel.