Viel Schrott gibts in diesem Film, Autoschrott, Abfallprodukte von wilden Verfolgungsjagden, wobei die spektakulärste die sein dürfte, wie zwei Sportwagen mit einem schiffscontainergrossen Tresor an zwei Seilen im Schlepp, den sie vorher im Polizeihauptquartier aus der Verankerung gerissen haben, durch Rio rasen, da bleibt kein Auto ganz.
Von geistigem Schrott zu sprechen verbietet sich, denn eine Sache die durch Abwesenheit glänzt, kann auch als Schrott nicht vorkommen.
Das Strickmuster der Geschichte ist bewährt und oft schon auch in anderen Ligen brillant und gerne auch witzig dargeboten worden: Ganoven, die sich zurückziehen wollen, möchten noch einen letzten, grossen Bruch machen, wobei es sich hier um das Geld des Herrschers von Rio, also kein Pappenstiel, handelt, um sich dann in einem Land ihrer Wahl, wo sie nicht gesucht werden, geruhsam niederzulassen.
Es gibt noch zwei weitere spektakuläre Action-Szenen, ganz am Anfang, wie der eine Ganove aus einem Gefängnisbus durch einen Angriff mit drei schwarzen Sportwagen auf menschenleerer Wüstenstrecke befreit wird; dann der Diebstahl von drei Sportwagen der Extraklasse aus einem durch eine Wüstengegend fahrenden, streng bewachten Zug von einem daneben her rasenden Fahrzeug aus.
Wem könnte man diesen Film empfehlen? Vielleicht jemandem, der gerade mit seinem Leben nichts anfangen kann, der gerade eine Leere im Kopf hat oder an Energieabfall leidet oder der immer noch an die Kraft und Macht von Motoren, Muskeln und Schiessgeräten glaubt.